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    GERLACHSHEIM

    Eine rasante Musical-Reise

    Schwindelig konnte es den 600 Gästen beim „Sommertraum im Klostergarten“ in Gerlachsheim bei der rasanten Reise durch 50 Jahre Musical-Geschichte werden.

    Fast schwindelig konnte es den knapp 600 Gästen beim diesjährigen „Sommertraum im Klostergarten“ in Gerlachsheim bei der rasanten Reise durch ein halbes Jahrhundert Musical-Geschichte mit der „SET – Musical Company“ werden; schon 2006 und 2009 gab die Show Enterprises Törber (SET) eine glänzende Visitenkarte beim veranstaltenden Heimat & Kulturverein Gerlachsheim ab.

    Auch diesmal lieferten die Band und das permanent in neue Kostüme schlüpfende Sängerquintett mit über 50 Titeln den Beweis dafür, dass nach wie vor „Gefühle unsterblich sind“, wie Alexandra Gentzen mit dem Lied „Denk an mich“ aus Lloyd Webbers „Phantom der Oper“ und viel Vibrato nachdrücklich in Erinnerung ruft.

    Inzwischen schon das unvergleichliche Markenzeichen des „Sommertraums“ ist die Möglichkeit, in Tuchfühlung zu den Künstlern zu gehen oder gleich an den Ständen mit kulinarischen Genüssen zu verweilen, von denen manche Gäste bei angenehmen Temperaturen schon weit vor Konzertbeginn angelockt wurden. Eine gut ausgesteuerte Beschallung und die kenntnisreiche Moderation durch den Schlagzeuger und musikalischen Leiter Axel Körber tragen wesentlich zum uneingeschränkten Hörgenuss bei.

    Gut einstudiert sind Corie Townsend, Tracy Plester, Alexandra Gentzen, Simon Tunkin und Deimos Virgillito auch zwischen den Stuhlreihen unterwegs, um ihre Zuhörer bei den Höhepunkten aus über 20 Musicals von Lindenbergs „Hinter?m Horizont“, über Lloyd Webbers „School of Rock“, „Der König der Löwen“ bis zu den „Blues Brothers“ noch stärker aus der Reserve zu locken.

    Das Erfolgsrezept der beiden vergangenen Auftritte in Gerlachsheim mit Erfolgshits von Collins, Jürgens oder Mercury wird choreographisch geschickt mit aktuelleren oder seltener zu hörenden Titeln erweitert. Medleys aus „Mamma Mia“, „Hinter ?m Horizont“ und mit Udo Jürgens-Titeln steigern mit flotten Tanzeinlagen die Begeisterung, bis es dann bei den „Dreamgirls“ mit „Hard To Say Goodbye“ oder „Highway To Hell“ viele Besucher nicht mehr auf ihren Sitzen hält. Genussvoll wird von den Zuhörern noch eine Vierteilstunde mit Zugaben ausgekostet.

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