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    Standpunkt: Wirtschaftlich und künstlerisch auf einem guten Weg

    Es war schon im Verlauf der vergangenen vier Wochen immer wieder zu spüren und die Zahlen bestätigen es jetzt noch einmal: Der Kissinger Sommer ist mit seinem neuen Intendanten Tilman Schlömp auf einem guten Weg.

    Es war schon im Verlauf der vergangenen vier Wochen immer wieder zu spüren und die Zahlen bestätigen es jetzt noch einmal: Der Kissinger Sommer ist mit seinem neuen Intendanten Tilman Schlömp auf einem guten Weg.

    Dabei war der Übergang alles andere als leicht. Gründungsintendantin Kari Kahl-Wolfsjäger hat das Festival in mehr als 30 Jahren entscheidend geprägt. Da liegt es auf der Hand, dass ihr Publikum, wenn es nicht mehr die gleichen Programme und die selben Stars bekommt, zunächst ein wenig fremdelt. Vor diesem Hintergrund hätte man eigentlich sogar mit einem stärkeren Knick bei der Auslastung rechnen können.

    Den wirtschaftlichen Teil seiner Aufgabe hat der Neue aber offenkundig schon im ersten Anlauf zuverlässig erledigt. Das in den vergangenen Jahren ständig wachsende Defizit sinkt. Das ist ein wichtiges Zeichen. Kunst als Marketinginstrument, das geht zwar nicht ohne Defizit, aber kontrollierbar sollte so ein Minus für die Stadt zumindest sein.

    Künstlerisch, sagen die Kritiker, war die 32. Ausgabe des Kissinger Sommers eine gute: Es fehlten vielleicht die ganz großen Namen, Durchhänger seien aber ebenfalls ausgeblieben. Und dass das Programm jünger geworden ist, mag auch keiner bestreiten.

    Im Verlauf des Festivals sei die Nachfrage angestiegen, berichten die Veranstalter. Das ist ein starker Hinweis, dass das Publikum seine anfängliche Zurückhaltung abgelegt hat, und es macht Mut für den 33. Kissinger Sommer. Fremdeln gilt da nicht mehr.

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