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    BAD KISSINGEN / BERLIN

    Die Heiligenfeld GmbH ist jetzt auch in Berlin aktiv

    Die Heiligenfeld GmbH hat vor wenigen Tagen einen weiteren Wachstumsschritt vollzogen. Zum Monatswechsel eröffnete die Unternehmensgruppe die Heiligenfeld Klinik Berlin.

    Eröffnung der Heiligenfeld Klinik Berlin. Im von links Michael Lang (Geschäftsführer Heiligenfeld GmbH), Stephan Greb (G... Foto: Tanja Dihn Heiligenfeld

    Die Heiligenfeld GmbH hat vor wenigen Tagen einen weiteren Wachstumsschritt vollzogen. Zum Monatswechsel eröffnete die Unternehmensgruppe die Heiligenfeld Klinik Berlin.

    Künftig können dort 60 Patienten stationär behandelt werden. Die Zahl der im neuen Haus beschäftigten Mitarbeiter gibt die Heilgenfeld GmbH mit aktuell 30 an. Dieser Wert werde sich aber mit zunehmender Patientenzahl steigern. Chefarzt der Heiligenfeld Klinik Berlin ist Sven Steffe-Holländer.

    Unbedingt nach Berlin

    Wir wollten unbedingt nach Berlin“, zitiert das Unternehmen aus der Eröffnungsrede seines Mitgründers und Geschäftsführers Dr. Joachim Galuska, „wir wollten herausfinden, wie Heiligenfeld in der Großstadt ist“.

    Entstanden ist die Heiligenfeld Klinik Berlin aus der Zusammenarbeit der Heiligenfeld GmbH mit dem Unfallkrankenhaus Berlin, berichtet die Pressestelle des Unternehmens. Untergebracht sei die neue Einrichtung in einem denkmalgeschützten und grundsanierten „Gebäude auf dem Gelände des Unfallkrankenhauses Berlin.

    Traumata als Schwerpunkt

    Schwerpunkt des Therapieangebots ist das Thema Trauma. Dazu komme der „gesamte Bereich psychosomatischer und seelischer Störungen“. Zielgruppe des Behandlungsangebots seien Privatversicherte und Selbstzahler sowie Menschen, „die über die Berufsgenossenschaften in die Klinik kommen“.

    Die neue Klinik sei ein besonderer Ort, „um Krisen zu bewältigen und Konflikte zu lösen“, schreibt das Unternehmen weiter. Spezielle Behandlungsangebote richteten sich an Selbstständige und Führungskräfte, an Therapeuten und Ärzte, an Lehrer, Beamte im Vollzugsdienst „und Menschen, die in öffentlicher Verantwortung stehen“. In der Klinik könnten Traumata, Verluste und Belastungen verarbeitet werden. Zum Angebot gehören medizinische und psychotherapeutische Behandlungen mit körperbezogenen Therapien und kreativen Methoden.

    Umfangreiche Vorarbeiten

    Für das Projekt seien umfangreiche Vorarbeiten notwendig gewesen. Unter anderem seien tragende Wände zurückgebaut worden, um Platz für Patientenspeisesaal, Plenum und Gruppenräume zu schaffen. Elektro- und Sicherheitstechnik wurden komplett neu installiert. Der eigentliche Umbau habe im März begonnen und sei Ende August abgeschlossen gewesen.

    Darüber hinaus seien im Zuge der Arbeiten, die Nasszellen in den Patientenzimmern nachgerüstet, eine Aufbereitungsküche im Keller- und im Erdgeschoss eingebaut und die Warmwasserbereitung erneuert worden. Dem für das Gebäude geltenden Denkmalschutz habe man insofern Rechnung getragen, als herkömmliche Fenster durch Sprossenfenster ersetzt wurden. Die Kosten für den Umbau lagen nach Angaben der Heiligenfeld GmbH im siebenstelligen Bereich.

    Statik des Unternehmens ändert sich nicht

    An der Statik des Unternehmens wird die Ausdehnung in die Bundeshauptstadt nichts ändern. Das betonte eine Sprecherin auf Anfrage. Die Entscheidungsebene bleibe auf jeden Fall in Bad Kissingen.

    Insgesamt hat die Klinikgruppe nun 950 Mitarbeiter und sieben Kliniken für Psychosomatische Medizin, drei davon in Kissingen sowie weitere, in Uffenheim, in Bad Grönenbach, in Waldmünchen und jetzt eben in Berlin. Dazu kommen eine orthopädisch-onkologische Reha-Klinik, eine Akademie und eine Unternehmensberatung.

    Das Unternehmen hält zudem Beteiligungen außerhalb seines angestammten medizinischen Metiers. Dazu gehören Beteiligungen bei Bömmel Bau und am KissPark sowie demnächst der Betrieb der Vinothek im Alten Rathaus von Bad Kissingen.

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