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    WERNECK / LKR. BAD KISSINGEN

    Leonard kam auf der Autobahn zur Welt

    Besonders eilig hatte es ein neuer Erdenbewohner, der in der Nacht zum Freitag auf der rechten Fahrspur der A 7 vor den Augen einer Polizeistreife auf die Welt kam.

    Besonders eilig hatte es ein neuer Erdenbewohner, der in der Nacht zum Freitag auf der rechten Fahrspur der A 7 vor den Augen einer Polizeistreife auf die Welt kam.

    Wie die Gesetzeshüter berichten, hatten gegen 23 Uhr bei einer 35-Jährigen aus dem Landkreis Bad Kissingen die Wehen eingesetzt. Sie und ihr Ehemann machten sich daher mit dem Auto auf den Weg zu einem Krankenhaus nach Würzburg. Kurz nach dem Kreuz Werneck wurden die Wehen so heftig, dass der Mann kurz vor einer Brückenbaustelle auf der rechten Fahrspur anhielt und der Frau half, das Auto zu verlassen.

    Polizeistreife stand zufällig da

    Eine Polizeistreife, die zufällig in der Nähe stand, habe den Ernst der Lage erkannt und die „Einsatzstelle“ mit Streifenwagen und Blaulicht abgesichert. Danach kümmerten sich die Beamten mit dem Ehemann um die Frau, leisteten moralische Unterstützung und riefen einen Krankenwagen. Kaum hatte die Frau das Fahrzeug verlassen, war der kleinen Leonard auch schon da.

    Nach Eintreffen des Rettungswagens wurde die Nabelschnur durchtrennt. Mutter und Kind sind wohlauf.

    Bearbeitet von Siegfried Farkas

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