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    BAD KISSINGEN

    KLASSE!: Fast 1500 Schüler lernen Umgang mit Medien

    Medienkunde wird für Schüler immer wichtiger. In einer Zeit, wo durch die Digitalisierung Medien auch auf junge Menschen immer vielfältiger Einfluss ausüben, ist es entscheidend, Medien einschätzen und damit verantwortlich umgehen zu können. Viele Schulen im Landkreis Bad Kissingen beteiligen sich deshalb an KLASSE!, dem medienpädagogischen Projekt der Medien-Gruppe Main-Post.

    Am neuen Durchgang von KLASSE! nehmen im Landkreis Bad Kissingen fast 1500 Schüler teil Foto: Archiv Siegfried Farkas

    Medienkunde wird für Schüler immer wichtiger. In einer Zeit, wo durch die Digitalisierung Medien auch auf junge Menschen immer vielfältiger Einfluss ausüben, ist es entscheidend, Medien einschätzen und damit verantwortlich umgehen zu können. Viele Schulen im Landkreis Bad Kissingen beteiligen sich deshalb an KLASSE!, dem medienpädagogischen Projekt der Medien-Gruppe Main-Post.

    Die neue Runde des Projekts hat bereits begonnen. In 69 Klassen beschäftigen sich dabei im Bäderlandkreis fast 1500 Schülerinnen und Schüler mit der Welt der Medien.

    Schwerpunkt bei Grund- und Mittelschulen

    Der klare Schwerpunkt liegt bei den Grund- und Mittelschulen. Aber auch Gymnasien, Realschulen, berufsbildende Schulen und Förderschulen sind jeweils mit etlichen Klassen dabei. Das Projekt gibt es, jeweils auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Schularten und Altersstufen zugeschnitten in den Versionen KLASSE!, KLASSE!-Kids, Extra-KLASSE! und Extra-KLASSE!-Berufsschule.

    Vom Alter her erstrecken sich die Teilnehmer auf nahezu alle Jahrgangsstufen von der 1. bis zur 10. Klasse. Rein räumlich gesehen sind die meisten der beteiligten Schulen in Bad Kissingen und Umgebung angesiedelt. Sehr verbreitet ist das Projekt auch im Altlandkreis Hammelburg.

    Digital neu aufgestellt

    Das medienpädagogische Projekt der Mediengruppe Main-Post wurde im vergangenen Jahr digital neu aufgestellt: Der Online-Auftritt wurde neu gestaltet (www.mainpost.de/klasse), verschiedene Übungen wie die digitale Hausaufgabe wurden konzipiert und Lernvideos erstellt. Auch für das neue Schuljahr wurden alle Inhalte überarbeitet und aktualisiert.

    Medien bewerten

    Das Projekt soll Lehrern und Schülern helfen, Medien zu bewerten, sie zu vergleichen und deren Stärken und Schwächen aufzuzeigen. Dafür werden Schulen und Lehrern verschiedene Bausteine angeboten, die sie individuell aussuchen und kombinieren können. Sie entscheiden dabei selbst, welche Inhalte sie verwenden.

    Anhand von aktuellen Artikeln aus dem Umfeld der Schüler lernen diese den Aufbau einer Zeitung aber auch die digitale Aufbereitung kennen. Denn egal ob Smartphone oder Tablet: Das Internet hat die Medienwelt grundlegend verändert. Wer Nachrichten produziert und übermittelt, tut das heute in vielerlei Hinsicht anders als noch vor zehn Jahren.

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