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    SCHONDRA

    Planenschlitzer türmen über A 7: Polizei warnt vor Anhaltern

    Weil sie die Planen von drei Lastwagen aufgeschlitzt haben, fahndet die Polizei bei Schondra (Lkr. Bad Kissingen) nach einem Täter. Ein weiterer Tatverdächtiger wurde bereits festgenommen.

    Polizeikontrolle (Symbolfoto). Foto: Peter Endig (dpa-Zentralbild)

    Die Polizei warnt eindringlich alle Autofahrer davor, im Bereich der Rastanlage Rhön-Ost und -West Anhalter mitzunehmen, denn die Polizisten fahnden derzeit noch nach einem Mann, der verdächtigt wird, die Planen dreier Lastwagen aufgeschlitzt zu haben. Ein weiterer Tatverdächtiger wurde bereits vorläufig festgenommen. Wer eine verdächtige Person sieht, die eventuell dunkel gekleidet ist, soll sich unverzüglich über Notruf 110 melden.

    In der Nacht zum Donnerstag haben Unbekannte auf einer Autobahn-Rastanlage bei Schondra im Landkreis Bad Kissingen die Planen von drei Lastwagen aufgeschlitzt. Als Zivilbeamte zwei Tatverdächtige kontrollieren wollten, türmten diese zu Fuß quer über die A 7. Jetzt fahndet die Polizei auch mit einem Hubschrauber nach dem zweiten Täter.

    Kurz nach Mitternacht wurden Zivilbeamte auf der Rastanlage Rhön-West auf ein mit zwei Personen besetztes Auto mit russischer Zulassung aufmerksam, heißt es im Polizeibericht. Die beiden Insassen stellten das Fahrzeug ab und machten sich offenbar an geparkten Lastwagen zu schaffen. Als sich die Polizisten näherten, rannte das Duo los, überquerte zu Fuß die Autobahn und verschwand auf der Rastanlage Rhön-Ost.

    Sturmhauben, Messer und Funkgeräte entdeckt

    Die Polizisten stellten fest, dass die Planen von insgesamt drei Sattelaufliegern aufgeschlitzt waren. Der Schaden dürfte sich nach ersten Schätzungen auf etwa 3.000 Euro belaufen. Entwendet wurde demnach nichts. In dem Auto, das die Flüchtigen an der Rastanlage zurückließen, entdeckten die Beamten Sturmhauben, Messer und Funkgeräte. Das Fahrzeug wurde sichergestellt und zu einer Polizeidienststelle geschleppt.

    Als die mutmaßlichen Täter die Flucht ergriffen, leitete die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken sofort eine Großfahndung ein, an der sich neben uniformierten und zivilen Streifenbesatzungen auch ein Polizeihubschrauber beteiligte. Die Fahndung verlief bislang jedoch ergebnislos.

    Zeugen gesucht

    Die Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck führt jetzt die Ermittlungen. Um die Fälle aufklären zu können, hoffen die Ermittler auch auf Zeugenhinweise und fragen: Wer hat die Männer bei der Tatausführung auf der Rastanlage Rhön-West beobachtet? Wer ist auf die flüchtenden Männer aufmerksam geworden? Wer kann die Täter beschreiben? Wer kann sachdienliche Hinweise geben, die zur Aufklärung der Fälle beitragen? Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 09722/9444-0 zu melden.

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