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    FULDA / BAD KISSINGEN

    SuedLink: Verein bündelt Kräfte

    Ein Verein, dem sich bisher 16 Landkreise angeschlossen haben, will die Planungen zur Stromtrasse SuedLink begleiten und die betroffenen Grundstückseigentümer vertreten.

    Zum „Bündnis Hamelner Erklärung“ haben sich 2014 Landkreise zusammengeschlossen, die vor dem Hintergrund der Energiewende von den Planungen für Nord-Süd-Stromtrassen betroffen sind. Dieser Zusammenschluss hat sich bei einer Zusammenkunft in Fulda jetzt die Struktur eines Vereins gegeben. Außerdem ging es bei der Fachtagung im Landratsamt Fulda um die Entschädigung der durch den SuedLink betroffenen Grundeigentümer.

    Dem Verein mit Sitz in Hameln gehören bislang 16 Landkreise an, heißt es in einer vom Landratsamt Main-Spessart verbreiteten Presseerklärung. Vorsitzender des neuen Vereins ist der bisherige Sprecher des Landkreisbündnisses, Hameln-Pyrmonts Landrat Tjark Bartels. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Thomas Bold, Landrat Bad Kissingen, gewählt. Die einzelnen konkreten Infrastrukturprojekte – wie beispielsweise der SuedLink – werden künftig von Ausschüssen begleitet, welche innerhalb des Trägervereins gebildet werden. Der Ausschuss SuedLink werde die derzeit laufende Bundesfachplanung eng begleiten, an dessen Ende durch die Bundesnetzagentur ein Trassenkorridor festgelegt wird.

    Bearbeitet von Gerlinde Schlereth

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