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    Münnerstadt

    Ein Charmanter Gruß im neuen Jahr

    Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums zeigten ihre vielfältigen musikalischen Begabungen. Von Weihnachtslied bis Musical war alles dabei.

    Nicht selten stehen Weihnachtsbäume jetzt um diese Zeit noch in den Haushalten Münnerstadts und seiner Umgebung. Somit sind auch Weihnachtslieder ein charmanter Gruß im neuen Jahr. Das Neujahrskonzert des Johann-Philipp-von-Schönborn-Gymnasiums präsentierte zum wiederholten Mal einen besonderen Abend nach den Weihnachts- und Neujahrs-Festivitäten, um dem musikalischen Kollektiv sehr interessierter Schülerinnen und Schüler an der Schule ein Forum zu bieten. Vor Eltern, Geschwistern, Verwandten und Freunden aufzutreten, ist einerseits Stolz und andererseits Spannung, um sein eingeübtes Programm auch durchzustehen. Allen Mitwirkenden gelang ein überzeugender Auftritt. Die Musikpädagogen konnten sich bei der Begleitung der Sängerinnen und Sänger, sowie der Instrumentalisten ein Stück weit zurücknehmen, um den jungen Akteuren genügend Raum zur Entfaltung zu lassen.
    Schulleiter Oberstudiendirektor Joachim Schwigon meinte dann auch bei seinen Dankesworten: "Was könnten wir ausrichten, wenn wir nicht Euch, die begeisterungsfähigen und engagierten Schülerinnen und Schüler hätten!"
    Claudia Dunkelberg ist für den Chorgesang zuständig. Ihr zur Seite sitzt am Flügel Barbara Moritz. Vor ihr flüstern sich die "Kleinen" vom Unterstufenchor in ihren ersten Auftritt hinein, um dann gleich mit einem irischen Weihnachtslied "Angelus and Virginem" loszulegen. Weihnachtlich ging es dann spanisch, französisch, italienisch und russisch weiter, aufgelockert durch eine Querflöteneinlage zweier Solistinnen mit "el condor pasa". Dass der Unterstufenchor auch Musical kann, zeigte er eindrucksvoll mit " As long as there`s Christmas" aus "die Schöne und das Biest".
    Gewiss, jeder fängt mal klein an und diejenigen, die jetzt bei dem Konzertabend ihren Einstand gaben, dürfen sich angesichts der Leistungen des Oberstufenchors später am Abend freuen, in einigen Jahren selbst eine gute Entwicklung ihrer Stimmen mitnehmen zu können. Und richtig, Claudia Dunkelberg wurde nach dem beeindruckenden Konzertbeitrag von den Schülern Dank gesagt für die wertvolle Begleitung um zu diesem guten Ergebnis zu kommen, welches sicher hart mit den Chormitgliedern erarbeitet wurde.
    Auch der Oberstufenchor kann Musical. Das Ensemble startete zwar im "Pflichtteil" mit englischen Weihnachtsliedchen. Der Höhepunkt war in einer längeren Darbietung jedoch ein Medley aus "Les Miserables". Chor- und Solostimmen wechselten sich ab, Positionswechsel inclusive. Ausdrucksstark vom Bass bis zum Sopran, deutlich in der Sprache und durchwegs sehr konzentriert zeigte sich der Chor vielleicht ein letztes Mal in dieser Besetzung, denn wie jedes Jahr endet für einige mit dem Abitur das Schulleben.
    In einer langen Tradition steht der Instrumentalunterricht am Münnerstädter Gymnasium. Deshalb gehörte ein großer Teil des Konzerts den Geigen, Celli, Blas- und Schlaginstrumenten. Barbara Lukat hat die Leitung dieses musikalischen Part übernommen und führte mit dem Schulorchester die Zuhörer zu Filmen mit sentimentaler Musik und einigen Gassenhauern der Popkultur. Das gemischte, 20-köpfige Ensemble, bestehend aus Lehrern und Schülern präsentierte aus dem Film "Blue Hawai" "Can´t help falling in love", aus "Meet me in St.Louis" "Have yourself a merry little christmas" und aus "Titanic" das Lied "Time to say goodbye". Schön zum Mitsummen waren die Stücke von Europ mit "Final Countdown" und von den Mamas and Papas "California Dreamin´".
    Freie Zeit in der Schule heißt normalerweise "Pause". Da findet jeder sein Relaxen. Es hat sich so ergeben, meinte Claudia Dunkelberg, dass sich eine bunte Truppe freitags zum Musizieren in der Pause gefunden hatte. Daraus ist die "Friday-Blues-Crew" entstanden, die sich nun dem Urteil der Gäste stellte. Drei bis fünf Sängerinnen im Wechsel, Klavier, Gitarre und Cello, sowie Schlaginstrumente. Die etwas ungewöhnliche Besetzung ist natürlich den persönlichen Talenten geschuldet und das war gut, so gut, dass der Applaus aus dem Publikum überschwänglich nach "Let it be", Let´s hurt tonight" und "You raise me up" als Zeichen der Anerkennung gegeben wurde. Weiter so musikalisches Schönborn-Gymnasium! Hartmut Hessel

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