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    LKR Bad Kissingen

    In Bad Brückenau war allerhand geboten

    Die Hausener Frauen bekommen ihre Anfangsprobleme in den Griff. Mit zwei Erfolgen gelingt Hammelburgs Reserve ein flotter Sprung ins gesicherte Mittelfeld.

    Bad Brückenauer Brüder-Block: Alexander und Konstantin Melser stellen sich dem Schmetterball der SG Ochsenfurt entgegen....

    Bezirksliga Männer

    TUS Aschaffenburg-Damm - TV/DJK Hammelburg II 2:3 (15:25, 16:25, 25:20, 25:21, 8:15).
    Aufgrund diverser Absagen reiste ein stark dezimiertes Hammelburger Team nach Aschaffenburg. Die jungen Nachwuchsspieler ergriffen gegen den Vorletzten der Tabelle ihre Chance, begannen konzentriert und mit druckvollen Aufschlägen. Schnell waren die ersten beiden Sätze eingefahren. Beim folgenden 16:11 wähnten sich die Hammelburger endgültig auf der Siegesstraße. Einzelfehler und Unkonzentriertheit sorgten zuerst für Punktegleichstand und führten schließlich sogar zu einem Rückstand, den Hammelburg bis zum Satzende nicht mehr aufholte. "In dieser Phase des Spiels haben wir die Aschaffenburger leider wieder zurück ins Spiel finden lassen", fasste Trainer Klaus Baden zusammen. Aschaffenburg nahm den Schwung des dritten Satzes mit in den vierten und spielte beinahe fehlerfrei in allen Mannschaftsteilen, so dass die Hammelburger schnell mit 6:13 zurücklagen. Im Tie-Break zeigte die Hammelburger Mannschaft ihre gute Moral und fightete sich zurück ins Spiel. Eine Aufschlagserie von Lukas Full beendete den letzten Widerstand auf Seiten der Aschaffenburger. "Besonders den jungen Spielern Lukas Full und Luca Silberbach muss ich ein großes Lob zollen. Sie fanden über die fünf Sätze immer besser ins Spiel und haben sich der Verantwortung, die sie übernehmen mussten, hervorragend gestellt", lobte der Trainer.

    TSV Güntersleben - TV/DJK Hammelburg II 0:3 (14:25, 17:25, 19:25).
    Der nachgereiste Christian Schäder zog auf der Zuspieler-Position die Fäden, Lukas Baden wechselte auf die Diagonale und Philipp Schäder auf die Außenangreifer-Position. Diese Taktik sollte aufgehen, denn zusammen mit Marius Schlereth als Libero hatten die Hammelburger eine äußerst solide Annahme und Abwehr, die den Gegner sehr früh an der Rande der Verzweiflung brachte. Hammelburg zog ein variantenreiches Angriffsspiel auf und spielte sich in einen Spielrausch, der seinen Höhepunkt darin fand, dass Philipp Schäder ausgerechnet dem größten und stärksten Angreifer des TSV mit einem Einerblock den Zahn zog. Der Verlauf des zweiten Satzes war ähnlich: Die Mannschaft spielte wie aus einem Guss, die Fehlerquote blieb erfreulicherweise niedrig. Im dritten Satz erfolgten wieder zwei Umstellungen. Till Oschmann gab seine Premiere als Mittelblocker und Morice Zehner wechselte auf die Außenposition. "Beide machten ihre Sache sehr gut. Vor allem bei Morice bin ich sehr froh, dass ich ihn sowohl in der Mitte als auch auf der Außenposition einsetzen kann", lobte TV/DJK-Trainer Klaus Baden.

    DJK Schweinfurt - TSV Münnerstadt 3:0 (25:17, 25:17, 25:17).
    Auf das Duell gegen die Volleys aus Schweinfurt hatten sich die Mürschter sehr gefreut. Ein Spiel gegen ehemalige Mitspieler und Freunde, aber auch ein Duell gegen einen Gegner, der sich in den vergangenen Jahren durch diverse Verpflichtungen immer verstärkt hatte. Münnerstadt offenbarte im Duell wieder die Schwächen, mit denen sie schon die ganze Saison zu kämpfen haben. In der Annahme standen die Spieler verunsichert und verteidigten die Angriffe der Hausherren zu behäbig. Schweinfurt selbst zeigte auch Unsicherheiten im Spiel, jedoch wurden diese vom Gegner nicht genutzt. Zu erwähnen ist das Debüt von Nachwuchsspieler Paul Link, der mit einigen sehenswerten Angriffen für Aufsehen sorgte.

    TSV Münnerstadt - TV Trennfurt 1:3 (17:25, 25:20, 20:25, 17:25).
    Uwe Knipping brachte gegen Trennfurt seine vermeintlich stärkste Sechs auf das Feld, die aber durch mangelnde Konzentration viele Punkte vergab und nicht richtig ins Spiel fand. Im zweiten Satz wurde es Zeit für eine Veränderung. Mit Paul Link und Hannes Bührig stand die jüngste Münnerstädter Mannschaft seit 25 Jahren auf dem Feld. Diese zwei Jungs waren es auch, die mit ihrer Motivation und ihren starken Aktionen die müden Münnerstädter Kollegen aufweckten und anstachelten. Der Spaß hielt Einzug und dem Gegner wurde mit harten Angriffen, die den Block teilweise spalteten, Punkt um Punkt entrissen. Der dritte Satz war von Anfang an voller Intensität. Münnerstadt setzte sich am Anfang ein bisschen ab. Doch der Gegner kam mit seiner ganzen Erfahrung zurück. Trennfurt spielte clevere Bälle in die Schnittstellen der Münnerstädter und entschied den dritten wie auch den vierten Satz für sich.


    Bezirksklasse Ost Männer

    TV Bad Brückenau - SG Ochsenfurt/Gaukönigshofen 3:2 (15:25, 25:20, 22:25, 25:20, 15:10).
    Am großen Spieltag trafen sich alle acht Mannschaften in Bad Brückenau. Der erste Satz gegen den Bezirksliga-Absteiger verlief sehr ausgeglichen. Danach wackelte die Annahme um Libero Eugen Rabschinski. Es wurde kein Ball mehr zum Zuspieler vorgebracht. Im zweiten Satz setzte Zuspieler Alexander Stanovkin seine Angreifer variabel in Szene, die Annahme wurde immer stabiler. TV-Kapitän Rene Saam überzeugte im gesamten Spiel mit einer guten Annahme- und Abwehrleistung und steuerte auch Angriffspunkte bei. Endlich im Spiel angekommen, wollte man sich natürlich den dritten Satz nicht nehmen lassen. Bis zum Spielstand von 20:20 war es immer wieder ein Schlagabtausch, verbunden mit langen Ballwechseln. Wieder breitete sich ein Annahmeloch aus, die langen Ballwechsel hatten Kraft gekostet. Im vierten Satz stand Brückenau souveräner im Block. Stefan Winkler punkte immer wieder mit guten Blockaktionen und verschaffte der Mannschaft Luft. Druckvolle Aufschläge und wenig Eigenfehler brachten den Etappen-Sieg. Im Tiebreak brachte die Angabenserie von Alexander Stanovkin eine 4:0-Führung und das entsprechende Selbstbewusstsein, um sich den zweiten Punkt zu sichern.

    TV Bad Brückenau - TV Röttingen 1:3 (25:19, 22:25, 21:25, 22:25).
    Gegen Röttingen zeigte Bad Brückenau eine überragende Mannschaftsleistung - aber nur im ersten Durchgang. Vor allem Alexander Melser und Rene Saam überzeugten mit druckvollen Aufschlägen und Angriffen, die die Annahme und Abwehr der Röttinger zur Verzweiflung brachten. Im zweiten und dritten Satz jagten die TV-ler stets vergebens Rückständen hinterher, trotz der guten Aktionen von Daniel Mun über die Außenposition. Im vierten Satz kämpften sich die Rhöner beim Rückstand von 8:11 und 14:17 immer wieder heran, aber auch dieser Abschnitt ging an den Konkurrenten.

    TSV Münnerstadt II - VfL Volkach III 3:0 (25:7, 25:15, 25:20).
    Das ausgegebene Ziel des Spielertrainers Frank Röhlich war es, die Partie gegen das Schlusslicht mit Spaß, aber auch der nötigen Konzentration zu bestreiten, um sich etwas Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. Den ersten Satz dominierten die Mürschter, die durch die harten und platzierten Angriffe der Außenangreifer Paul Link und Hannes Bührig punkteten. Die Mannschaft aus Volkach hingegen offenbarte Schwächen im Spielaufbau, sodass deren hohe Fehlerquote ebenso zum deutlichen Satzergebnis beitrug. Dies war wohl auch der Grund, dass die Konzentration der Münnerstädter nachließ, womit dem Gegner im zweiten und dritten Satz deutlich mehr Punkte gestattet wurden. Stellenweise gelang es jedoch, durch Schnellangriffe über die Mittelangreifer, eingesetzt durch den Zuspieler André Hochmuth, spielerische Highlights zu setzen.

    TSV Eibelstadt III - TSV Münnerstadt II 3:0 (25:19, 25:22, 25:12).
    Mit dem Bewusstsein, dass eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum ersten Spiel von Nöten sein musste, gingen die Münnerstädter in den ersten beiden Sätzen motiviert und selbstbewusst zu Werke. Ausgehend von einer stabilen Annahme, koordiniert durch Libero Nico Schneider, konnten auch längere Ballwechsel immer öfter zu Mürschter Gunsten entschieden werden. Man spielte durchaus auf Augenhöhe, jedoch fehlte in den entscheidenden Endphasen der Sätze das nötige Spielglück, sodass die Eibelstädter Eichhörnchen mit 2:0 in Führung gingen. Nach einer verschlafenen Anfangsphase im dritten Satz, wurde mit der taktischen Einwechslung von Peter Kaiser auf die Zuspielerposition reagiert. Dies brachte jedoch nicht die erhoffte Wende, sodass der letzte Satz deutlich zugunsten Eibelstadts endete. Trotz der klaren Niederlage sorgten bei den TSV-Recken vor allem die ersten beiden Sätze für Zuversicht.

    Bezirksklassen Ost Frauen

    TSV Karlstadt - TSVgg Hausen 2:3 (25:23, 21:25, 16:25, 25:21, 8:15).
    Die Hallenhöhe in Karlstadt war deutlich niedriger als die in der Bayernhalle. Deshalb gingen im ersten Durchgang wohl einige Bälle aus Abwehr und Annahme an die Decke. Auch im zweiten Satz litten die Zuspielerinnen Vivien Heidt und Kerstin Ankenbrand darunter, dass die Bälle nicht in der gewohnten Höhe gespielt werden konnten. Dennoch ging der zweite Durchgang an die TSVgg Hausen. Im dritten Satz erwiesen sich die schnellen Zuspiele auf die Mittelangreiferinnen Vanessa Keßler und Monique Junge als sehr effektiv. Im vierten Durchgang zog Karlstadt beim Spielstand von 21:21 alles aus dem Heimrückhalt und rettete sich in den Tie-Break. Dort setzte Monique Junge mit ihren guten Aufschlägen Karlstadt entscheidend unter Druck. Alle Angriffsversuche des Gegners wurden abgewehrt mit zehn Punkten in Serie.

    TSVgg Hausen - TSV Ostheim 3:0 (25:18, 25:22, 25:23).
    Gegen Ostheim entwickelte sich ein rasantes Spiel mit vielen langen Ballwechseln. Dass am Ende der Vorteil bei Hausen lag, war oft der guten Feldabwehr von Libera Paula Beck zu verdanken. Als sich im dritten Satz beim Spielstand von 14:15 Diagonalspielerin Elli Kühnlein bei einem erfolgreichen Block verletzte und erst einmal auf die Bank musste, geriet Hausen mit 16:20 in Rückstand. Aber Kapitänin Kühnlein wollte unbedingt zurück aufs Feld. Diesen Einsatz dankte ihr die Mannschaft, indem sie bis an die Grenzen ging und sich der Wille zum Sieg durchsetzte. "Hervorheben muss man Monique Junge, der man bei allen Aktionen ansah, dass sie ihren Punkt holen wollte. Ebenso Paula Beck, die vor allem gegen Ostheim in Annahme und Abwehr sowie bei Fehlern der eigenen Mannschaft zur Stelle war", resümierte Trainer Robert Seller. spion
    Redaktion

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