• aktualisiert:

    Bad Kissingen

    Marc Hemmerich ist wieder ein Kissinger Wolf

    Mit der Verpflichtung des 33-Jährigen reagieren die Saalestädter auf die kolportierten Abgänge. Weitere Spieler sind in der Warteschleife.

    Die "79" ist zurück: Ab Dezember trägt Marc Hemmerich wieder das Trikot der Kissinger Wölfe.Hopf

    Das ist eine gute Nachricht: Marc Hemmerich trägt ab sofort wieder das Trikot der Kissinger Wölfe (3./26). "Ich war schon vor der Saison an Marc dran. Er hatte sich aber seinerzeit anders entschieden. Schön, dass es jetzt geklappt hat", sagt Wölfe-Boss Michael Rosin. Zuletzt spielte der 33-Jährige für den Regionalligisten EG Diez-Limburg Rockets, und zwar zusammen mit Konstantin Firsanov, der ebenfalls eine Kissinger Vergangenheit an. Wenngleich keine besonders rühmliche, weil der Ex-Profi in der Saison 2015/2016 weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben war. "Ich konnte zuletzt aus beruflichen Gründen kaum bis gar nicht am Training teilnehmen. Und ich möchte auf keinen Fall, dass dadurch Unruhe in der Mannschaft entsteht, weil ich zumeist nur an den Spieltagen da war. Ich möchte mich bei allen, vorneweg natürlich bei meinen Mitspielern bedanken. Ich wünsche den Jungs allen sportlichen Erfolg der Welt. Und ich möchte den Fans für ihren fantastischen Einsatz danken", äußerte sich Hemmerich auf der Facebook-Seite des Vereins, dessen Eissporthalle Diez in Rheinland-Pfalz ist, während die dort spielenden Mannschaften in Hessen ihren Sitz haben.


    Das Wechselfenster ist offen

    "Wir hoffen, dass die Spielgenehmigung von Seiten des Verbandes bis Freitagabend eintrifft, können das aber nicht garantieren", sagt Rosin. Und bestätigt das aktuelle Interesse an zwei weiteren Spielern. Das zum 1. Dezember offene Wechselfenster bringt freilich nicht nur Vorteile. Offen gesprochen wird von zwei Bad Kissinger Akteuren, die zum ERV Schweinfurt wechseln, angeblich auch eine Vergangenheit bei den Mighty Dogs haben. "Eine Passanfrage vom ERV liegt uns nicht vor", sagt Rosin, was freilich kein Dementi ist. Bei den mit Spielern abgeschlossenen Verträgen handelt es sich in der Regel um schriftlich fixierte Vereinbarungen, was die Wechselei während einer Saison erst ermöglicht. "Normalerweise verpflichten sich die Spieler für eine gesamte Saison. Aber wenn einer den Verein wechseln will, ist das kaum zu verhindern. Als Verein will man aber zumindest die Ausrüstungsgegenstände und Transferkosten wieder bekommen, um finanziell nicht draufzulegen", sagt Rosin. "Wenn das geklärt ist, muss man den Spieler ziehen lassen. Wir jedenfalls schauen uns gezielt auf dem Markt um, die Spieler müssen zu uns passen. Fakt ist, dass wir in der Vergangenheit zu viele Punkte liegen gelassen haben, aber mit aller Macht in die Verzahnungsrunde wollen mit Platz 5 als Minimalziel."
    Nach den beiden Derby-Niederlagen gegen Schweinfurt und Haßfurt buhlen die Saalestädter zudem um die Gunst des Publikums. Ein entsprechend engagierter Auftritt darf erwartetet werden am Freitag (20 Uhr) beim Heimspiel gegen den EC Ulm/Neu-Ulm (8./13) und dem Gastspiel am Sonntag (18 Uhr) beim EV Dingolfing (5./25), wo für Fans wieder Mitfahrgelegenheit im Spielerbus besteht.


    Probleme bei den Donaustädtern

    Gespannt sein darf man auf den Auftritt der "Devils" von der Donau, die sich aktuell in einer tiefen sportlichen Krise befinden. Der Vertrag mit Trainer Martin Valenti wurde aufgelöst, diverse Leistungsträger haben den Verein zudem verlassen. Zuletzt setzte es mit einem Mini-Kader eine 6:9-Heimniederlage gegen den Vorletzten vom ESC Vilshofen. Das Hinspiel hatten die Unterfranken mit 4:3 nach Verlängerung gewonnen durch das Overtime-Tor von Niko Grönstrand. Sicher knifflig wird die Aufgabe bei den "Isar Rats", ein direkter Konkurrent um einen Top-5-Platz. Zuletzt gewannen die Niederbayern gegen den VER Selb (7:5), den ESC Vilshofen (5:3) und auch gegen den ERV Schweinfurt (4:3), was die Schwierigkeit der Aufgabe unterstreicht.
    Die Eishockey-Szene blickt am Freitag natürlich auch nach Haßfurt (1./32), wo die "Hawks" ihre überragende Saison erst recht im Derby gegen die Mighty Dogs (2./26) bestätigen wollen. Jürgen Schmitt

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)


      Sie sind noch kein Mitglied auf mainpost.de?
      Dann jetzt gleich hier registrieren.