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    HAßFURT

    Seine Bilder sind seine Kinder

    Bilder von Peter Davey zieren derzeit „Susi und Strolch“ das Café „Susi und Strolch“ in Haßfurt. Zu seinen Werken hat der gebürtige Brite ein besoneres Verhältnis.

    Peter Davey freut sich, seine Bilder in den Räumen des Cafés „Susi und Strolch“ am Torgraben 1 in Haßfurt der Öffentlich... Foto: Christiane Reuther

    Das Café „Susi und Strolch“ am Torgraben 1 in Haßfurt bietet in regelmäßigen Abständen Kunstschaffenden aus der Region Raum, um ihre Werke zu präsentieren. Momentan zieren Bilder von Peter Davey, die Wände des Cafés. Der Künstler freut sich, seine Kunstwerke, die in unterschiedlichen Zeiträumen entstanden sind, der Öffentlichkeit zeigen zu dürfen.

    An den Wänden des Cafés ist die Geschichte des Künstlers zu lesen, die er dem Betrachter mitteilen möchte. „In angenehmer Atmosphäre sitzen, einen Kaffee trinken, die Kunst meditativ in sich aufnehmen und sich mit ihr auseinandersetzen“, das ist der Wunsch des Künstlers, der sich selbst als visueller Mensch bezeichnet.

    Geboren wurde der 43-Jährige im englischen Cornwall. Im Alter von elf Jahren entdeckte er seine Liebe zur Kunst. Er zeichnete, malte und studierte zunächst in Cambridge grafische Kunst und später in Wimbledon freie Druckgrafik mit Nebenfach Philosophie. Vor 15 Jahren kam er nach Haßfurt, wo er über zehn Jahre lang als Kunstpädagoge am Regiomontanus-Gymnasium unterrichtete.

    Momentan liegt sein Hauptaugenmerk auf der Tätigkeit in seiner eigenen Firma „Honagon Three“. Hier ist er als Artdirektor für das Erscheinungsbild von Computerspielen verantwortlich. Peter Davey formt und kreiert Fantasiewesen für Rollenspiele, die für die Anwendungssoftware bestimmt sind.

    In der Abstraktion, in der die meisten seiner ausgestellten Kunstwerke gehalten sind, hat der Künstler, der auch Lehrer für Tai Chi Chuan und Kung Fu ist, eine Sprache der Kommunikation gefunden, um die Realität und das Abstrakte zu verbinden. Unterschiedliche Formen, die vertikal und horizontal mit der Farbgebung als solides Element gehalten sind, wiederholen sich.

    Die Kunstwerke sind in Siebdruck mit Acryl oder nur mit Acryl auf Leinwand entstanden. Peter Davey bezeichnet seine Bilder, die Interessierte käuflich erwerben können, als seine „Kinder“. Der Künstler nimmt beim Verkauf seiner Bilder Abschied: „Es freut mich aber gleichzeitig, dass das „Kind“ ein neues Zuhause findet“.

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