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    KREIS HASSBERGE

    Auf Spurensuche im Landkreis: beim Museumstag am Sonntag

    Am Internationalen Museumstag, 21. Mai, beteiligen sich im Landkreis Haßberge 17 Museen und Sammlungen, zum Teil mit besonderen Ausstellungen und Führungen.

    Am Internationalen Museumstag, 21. Mai, beteiligen sich im Landkreis Haßberge 17 Museen und Sammlungen, zum Teil mit besonderen Ausstellungen und Führungen. An diesem Tag können alle aufgeführten Einrichtungen kostenlos besucht werden.

    Kostenfreie Führungen gibt es darüber hinaus im Dokumentationszentrum Historismus in Haßfurt, Museum Jüdische Lebenswege – Museum Kleinsteinach sowie Museum Schloss Oberschwappach. „Jedes Museum ist ein lohnendes Ziel“, so die Kulturbeauftragte des Landkreises, Renate Ortloff.

    „Museen sind voller Spuren unserer Vergangenheit. Dort werden Zeugnisse unseres kulturellen Erbes gesammelt, erforscht und bewahrt. Sie gehen der Geschichte auf den Grund und machen wissenschaftliche Erkenntnisse für alle Besucher zugänglich.

    Kostenlose Führungen

    Der Internationale Museumstag verdeutlicht die thematische Vielfalt und das breit gefächerte Spektrum der Museumsarbeit für das kulturelle und gesellschaftliche Leben“, heißt es in der Ankündigung des Landratsamts.

    Das Motto des 40. Internationalen Museumstags lautet: „Spurensuche. Mut zur Verantwortung!“

    Die Kulturstelle und alle Verantwortlichen der Museen und Sammlungen im Landkreis Haßberge laden zum Suchen, Entdecken, Staunen und Verweilen ein.

    Die Broschüre „Dauerausstellung – Museen und Sammlungen im Landkreis Haßberge“ liegt aus.

    Geöffnete Museen am 40. Museumstag im Landkreis Haßberge

    Folgende Museen und Sammlungen im Landkreis Haßberge haben am 40. Internationalen Museumstag kostenfrei geöffnet.

    Burgruine Altenstein

    Das Mittelalter hautnah erleben, bei einem Besuch des Burgeninformationszentrums in Altenstein. Hier wird die Realität auf Burgen im Mittelalter vermittelt.

    Besucht werden können auch die Burgruinen Raueneck, Bramberg, Rotenhan, Lichtenstein, Gutenfels und Königsberg auf einer Wanderung entlang des burgenkundlichen Lehrpfades.

    Geöffnet ist von 10 bis 17 Uhr.

    Nostalgiemuseum Burgpreppach

    Im Obergeschoss des Rathauses ist eine komplette Wohnung im Stil der 1950er-Jahre eingerichtet. Die vier Räume strahlen mit ihrer original erhaltenen Wandfassung, den Einrichtungs-, Gebrauchs- und Ziergegenständen die Wohnatmosphäre der Nachkriegszeit aus. Als Sonderausstellung sind alte Brettspiele aufgebaut.

    Geöffnet ist von 13 bis 17 Uhr.

    Garnisonsmuseum Ebern

    Im Untergeschoss des heutigen Gasthauses „Zum Stadl“ wird an die dort stationierten Panzergrenadierbataillone 101/103 sowie an das Panzeraufklärungsbataillon 12 erinnert. Zahlreiche Gegenstände von Uniformen, Abzeichen, Bataillonstagebüchern bis hin zu entmilitarisierten Waffen sowie Feld-Essensbesteck vermitteln in nachgestellten Szenen das Leben der Grenadiere. Eine Attraktion ist die Besichtigung des Luftschutzbunkers, der am tiefsten Punkt des Kellergeschosses liegt.

    Geöffnet ist von 13 bis 17 Uhr.

    Heimatmuseum Ebern

    In 17 Räumen werden, mit weit über 3500 Exponaten, das Wohnen und Arbeiten der Bevölkerung von Ebern und seiner ländlichen Umgebung aus der Zeit seit 1850 veranschaulicht.

    Geöffnet ist von 14 bis 17 Uhr.

    xaver-mayr-galerie Ebern

    Ebenfalls in Ebern hat die xaver-mayr-galerie geöffnet. Hier ist die aktuelle Ausstellung von „Ichduersieeswirihrsie – Ebern zeigt Gesicht“ mit Porträts in den unterschiedlichsten künstlerischen Techniken zu bewundern.

    Geöffnet ist von 14 bis 17 Uhr.

    Regiomontanus-Ausstellung in Königsberg

    Regiomontanus, 1436 in Königsberg als Johann Müller geboren, war ein bedeutender Wissenschaftler des 15. Jahrhunderts. Am Salzmarkt ist eine umfassende Sammlung über den berühmten Mathematiker und Astronomen zusammengetragen.

    Geöffnet ist von 14 bis 17 Uhr.

    Heimatmuseum Eltmann

    Hier wird in 13 Räumen die Geschichte der Stadt Eltmann und ihrer Bewohner aufgezeigt. Themenbezogen wird die ländliche Arbeit, das ortsansässige Handwerk, die Flößerei, Steinindustrie, Kugellagerindustrie sowie Weinbau veranschaulicht. Weiterhin sind im Museum eine Schusterwerkstatt, ein Schulzimmer, eine Küche, eine Baderstube und ein gemischter Textilladen mit Hutmacherwerkstatt aufgebaut.

    Geöffnet ist von 13 bis 17 Uhr.

    Foto- und Filmmuseum Zeil

    Zur Geschichte der Fotografie, des Films und der Optik zeigen 1500 Fotoapparate und weitere 8000 Exponate die Entwicklung dieser Branche. Daneben ist die weltgrößte Foto-Nippes-Sammlung zu sehen, die Alt und Jung gleichermaßen begeistert.

    Geöffnet ist von 13 bis 16 Uhr.

    Dokumentationszentrum Hexenturm Zeil

    Eine Dokumentation im Originalschauplatz Stadtturm und im angebauten Fronhaus informiert über die Hexenverbrennungen und die Zeit der Hexenverfolgung in Zeil. Durch Aufarbeitung zahlreicher Dokumente, wie dem Tagebuch des Johann Langhans, Briefe, Protokolle der Vernehmungen und Folterungen der betroffenen Menschen, werden Besucher für dieses komplexe Thema sensibilisiert.

    Geöffnet ist von 11 bis 17 Uhr.

    Treffpunkt Heimat, Zeil

    Im gleichen Haus ist im Erdgeschoss die Dokumentation “Treffpunkt Heimat”. Hier wird die Geschichte der Vertreibung der Sudetendeutschen und der Römerstädter, die Ankunft der Flüchtlinge im Landkreis und in der Stadt Zeil am Main dokumentiert. Auch von der Integration, der Entstehung der Römerstädter Wallfahrt bis hin zur Partnerschaft mit dem heutigen Rymarov wird berichtet.

    Geöffnet ist von 11 bis 17 Uhr.

    Museum Schloss Oberschwappach

    Während im Gewölbekeller eine umfangreiche archäologische Sammlung untergebracht ist, zeugen in weiteren acht barocken Räumen des Erd- und Obergeschosses im Ostflügel über 130 Kunstwerke aus den Sammlungen der Diözese Würzburg vom vielfältigen und reichen künstlerischen Schaffen des 17. und 18. Jahrhunderts. Darüber hinaus ist im Westflügel, im ersten Stock, die aktuelle Ausstellung von zehn Künstlern, der Künstlergruppe „Eschenauer Runde“, zu bestaunen.

    Nach Bedarf werden durch alle drei Museumsabteilungen kostenlose Führungen angeboten.

    Geöffnet ist von 14 bis 17 Uhr.

    Dokumentationszentrum Historismus, Haßfurt

    Die Epoche des Historismus ist hier auf zwei Etagen nachvollziehbar. Im oberen Stockwerk werden Entwurfszeichnungen aus der Baugeschichte und Ausstellungsstücke aus der Ritterkapelle beziehungsweise Pfarrkirche gezeigt. Die Kirchenrenovierungen jener Zeit werden damit konkretisiert. Auf einem Touchscreen können die Wappen des Wappenfrieses der Ritterkapelle und weitere Informationen über den Sakralbau interaktiv betrachtet werden.

    Im Erdgeschoss wird in den Zeitgeist des Historismus und der einhergehenden Frömmigkeit eingeführt und an Beispielen verschiedener Kunstgattungen wie Skulptur, Malerei, Druckgrafik, Glas- und Textilkunst sowie sakraler Metallarbeiten veranschaulicht.

    An diesem Tag findet um 14 Uhr für alle Interessierte eine kostenlose Führung statt.

    Geöffnet ist von 14 bis 17 Uhr.

    Bibelwelten – Auf der Spur von Jesus, Haßfurt

    Auf einer Fläche von 260 Quadratmetern wird der Besucher zu einer interaktiven und erlebnisorientierten Ausstellung eingeladen. So regt zum Beispiel die Video-Installation „Casting Jesu“ dazu an, über das eigene Jesusbild nachzudenken. Kinder lernen Spiele zur Zeit Jesus kennen und Erwachsene können sich über die Sühnekreuztradition des Mittelalters in den Haßbergen informieren.

    Geöffnet ist von 14 bis 18 Uhr.

    Feuerwehrmuseum Mechenried

    Wirklich alles zum Thema Feuerwehr ist im Feuerwehrmuseum Mechenried zu finden. Die große Sammlung umfasst sämtliche technische Gerätschaften einer Feuerwehr, beginnend ab 1960. Außerdem sind rund 150 Feuerwehrhelme, der älteste stammt aus dem 18. Jahrhundert, Feuerwehruniformen bis hin zu Medaillen und Plaketten ausgestellt

    Geöffnet ist von 14 bis 17 Uhr.

    Jüdische Lebenswege – Museum Kleinsteinach

    In einem malerischen Fachwerkhaus befindet sich auf zwei Etagen die Dauerausstellung zur Geschichte der Juden. Nach ihrer Vertreibung aus dem Fürstbistum 1560/61 siedelten sich Juden in der umliegenden Region an. Es entstanden die sogenannten Dorfjudenschaften. Gezeigt wird, welche Schutzherren es in Kleinsteinach gab oder welche Bedingungen ein Jude erfüllen musste, um sich hier neu anzusiedeln. Neben dem friedvollen Zusammenleben in der Dorfgemeinschaft wird auch die Zeit des Nationalsozialismus thematisiert.

    Geöffnet ist von 13 bis 17 Uhr.

    Um 13.30 Uhr wird eine kostenlose Führung im Museum angeboten. Um 15 Uhr wird zu einem kostenlosen Dorfrundgang eingeladen.

    Jüdischer Friedhof Kleinsteinach

    Auch ist der jüdische Friedhof ab 13 Uhr geöffnet.

    Rundfunk- und Kommunikationsmuseum Kleinsteinach

    Ebenfalls in Kleinsteinach gibt es für Liebhaber der alten Rundfunk- und Kommunikationstechnik eine große Sammlung zu bewundern. Diese enthält Diaprojektoren, Filmvorführgeräte, Diktafone, Tonbandgeräte, Grammofone, Telefone sowie klangvolle Röhrenradios und mechanische Plattenspieler.

    Geöffnet ist von 14 bis 16 Uhr.

    Bearbeitet von Gabriele Kriese

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