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    HAßFURT

    Früh für den Basketball begeistern

    Auf der Autobahn, Krappenfangen, Eistüte läuft, Kastenball, Zielscheibe und Quiz – diese sechs Stationsnamen bestimmten den Schultag von elf Klassen der Grundschule Haßfurt und Knetzgau. Bereits zum zweiten Mal in Folge kam ein „hoher“ Besuch aus der Nachbarschaft, nämlich ein achtköpfiges Jugendtrainerteam des mehrfachen und amtierenden Deutschen Meisters im Basketball, Brose Bamberg.

    Training mit starken Basketballern aus Bamberg. Beim „Kastenball“ wurde die Treffsicherheit gefordert. Foto: René Ruprecht

    Auf der Autobahn, Krappenfangen, Eistüte läuft, Kastenball, Zielscheibe und Quiz – diese sechs Stationsnamen bestimmten den Schultag von elf Klassen der Grundschule Haßfurt und Knetzgau. Bereits zum zweiten Mal in Folge kam ein „hoher“ Besuch aus der Nachbarschaft, nämlich ein achtköpfiges Jugendtrainerteam des mehrfachen und amtierenden Deutschen Meisters im Basketball, Brose Bamberg.

    Rund 250 Erst- und Zweitklässler nahmen am „Bamberger Schultag“ teil, einem Bestandteil des Projektes „Bamberger Ballschule“, das auf dem renommierten Konzept der Heidelberger Ballschule basiert. Die Brose Bamberg-Jugendtrainer entwickelten ein Modell, um die Schüler ballsportübergreifend zu motivieren aber auch einen Einblick in die Sportart Basketball zu bieten.

    Die Klassen rotierten durch sechs Stationen, die beispielsweise zu den Basketballelementen Dribbling oder Werfen hinführten. Spielerisch wurden Fähigkeiten wie Geschicklichkeit, Balance, Ausdauer, Koordination und Ballgefühl geschult. Die Organisation im Vorfeld und vor Ort leitete der Grundschullehrer Mike Singer.

    Neben dem „Chefcoach“ Sebastian Böhnlein, Leiter Schul- und Breitensport Brose Bamberg, war auch der 18-jährige Andreas Nicklaus im Trainerteam dabei. Das Nachwuchstalent ist ein Spieler der Brose Bamberg Farmteams, der Baunach Young Pikes (2. Bundesliga). Außerdem spielt Nicklaus in der U19-Nachwuchs Basketball Bundesliga (TSV Tröster Breitengüßbach) sowie in der zweiten Regionalliga (Regnitztal Baskets).

    Für den 2,15 Meter großen Center-Spieler „ist es klasse, mit welcher Motivation und Begeisterung die jungen Schüler an unserem Bamberger Schultag teilnehmen und zu sehen, wie sie sich über einen erfolgreichen Korbwurf freuen“. Als Nicklaus in der Grundschule war, gab es solch ein „Ball-Angebot“ nicht. Er selbst sieht sich als ein „blühendes Beispiel“, weil er erst vor drei Jahren mit dem Basketballspielen angefangen hat und sich ehrgeizig nach oben trainiert hat. Der Quereinsteiger weiß aber auch, dass eine frühere Begeisterung zum Basketball durchaus ein Vorteil für eine Profikarriere ist.

    „Wir möchten in erster Linie, dass die Kinder sich bewegen und gemeinsam Spaß mit dem Ball haben. Und natürlich freuen wir uns, wenn der ein oder andere Schüler sich für Basketball begeistert. Nicht nur für uns ist es wichtig, mit den Schulen zusammenzuarbeiten als Basis für den Vereinssport, sondern auch für unseren Kooperationspartner Maintal Baskets aus Knetzgau“, so Böhnlein.

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