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    BURGPREPPACH

    Reliquien werden beigesetzt

    Am Sonntag, 10. Dezember, um 16 Uhr ist es so weit. Nach aufwändigen Umgestaltungs- und Sanierungsarbeiten wird die katholische Kirche wieder für gottesdienstliche Zwecke zur Verfügung stehen. Geschehen wird dies mit der Weihe des Zelebrationsaltars durch Weihbischof Ulrich Boom.

    Am Sonntag werden in der katholischen Kirche von Burgpreppach der Zelebrationsaltar, der Ambo und der Taufstein geweiht. Foto: Klemens Albert

    Am Sonntag, 10. Dezember, um 16 Uhr ist es so weit. Nach aufwändigen Umgestaltungs- und Sanierungsarbeiten wird die katholische Kirche wieder für gottesdienstliche Zwecke zur Verfügung stehen. Geschehen wird dies mit der Weihe des Zelebrationsaltars durch Weihbischof Ulrich Boom.

    „Für alle Burgpreppacher wird die Feier der Altarweihe ein hoffnungsvolles und einmaliges Ereignis“ heißt es in einer Verlautbarung, die Kirchenpfleger Manfred Braterschofsky weitergereicht hat. Altarweihe bedeutet demnach, dass aus einem Steinblock ein Altar wird und somit ein dauerhaftes und besonders qualifiziertes Symbol für Jesus Christus.

    Traditionell werden in einem neuen Altar auch Reliquien von Heiligen beigesetzt. Sie sollen Zeichen sein für die universale und durch alle Zeiten reichende Gemeinschaft der Gläubigen. Es sind dies Reliquien vom heiligen Burkard, dem ersten Bischof von Würzburg, einem angelsächsischen Benediktinermönch, der 753 starb. Ferner eine Reliquie von der heiligen Restituta, einer Märtyrerin aus Nordafrika und eine Reliquie des seligen Paters Engelmar Unzeitig, der im KZ Dachau als Märtyrer der Nächstenliebe starb und im letzten Jahr seliggesprochen wurde.

    Treffpunkt für die Feierlichkeiten wird die Schlosskapelle im linken Flügel des Burgpreppacher Schlosses sein. Sie hat in den Monaten der Bautätigkeit an der Kirche als Kirchenraum für die Pfarrgemeinde gedient. Von hier wird dann in feierlicher Prozession in das neu erstrahlende Gotteshaus eingezogen. Dort wird der Weihbischof im Rahmen eines Festgottesdienstes den Weiheritus vornehmen, dabei auch den neuen Ambo und den Taufstein segnen.

    Nach dem Gottesdienst sind alle Besucher zu einem Empfang im Pfarrheim eingeladen.

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