• aktualisiert:

    ERMERSHAUSEN

    Mittelschüler besuchen den jüdischen Friedhof

    Schüler der siebten und achten Klasse der Mittelschule Maroldsweisach haben den jüdischen Friedhof in Ermershausen besucht.

    (kal) Zusammen mit ihren Religionslehrern Pfarrer Martin Popp-Posekardt und Daniel Kottenberg besuchten Schüler der si... Foto: Klemens Albert

    Zusammen mit ihren Religionslehrern Pfarrer Martin Popp-Posekardt und Daniel Kottenberg besuchten Schüler der siebten und achten Klasse der Mittelschule Maroldsweisach den jüdischen Friedhof in Ermershausen, der auf der Anhöhe zwischen den beiden Gemeinden liegt. Werner Döhler, der ehemalige Bürgermeister von Ermershausen, erzählte den Besuchern Interessantes über die mittlerweile fast 300 Jahre alte Beisetzungsstätte für Juden aus Ermershausen und Maroldsweisach. Weit über die Region hinaus bekannt geworden ist der Friedhof, wie Döhler aufzeigte, weil hier das Grab der Großmutter des ehemaligen amerikanischen Außenministers Henry Kissinger ist. Sein Großvater war an der jüdischen Schule in Ermershausen als Lehrer tätig, sein Vater kam in Ermershausen zur Welt. Die letzte Beerdigung auf dem Friedhof fand, so Döhler, 1942 statt.

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!