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    HOFHEIM

    Haßzwerge: Stressfreies Entsorgen

    Eigentlich fahre ich gerne zum Wertstoffhof. Man beruhigt sein Gewissen, seinen Dreck ordentlich entsorgt zu haben.

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    Eigentlich fahre ich gerne zum Wertstoffhof. Man beruhigt sein Gewissen, seinen Dreck ordentlich entsorgt zu haben und gelegentlich trifft man dort auch wieder mal Bekannte, die man lange nicht gesehen hat.

    Aber im Frühjahr und im Herbst da graut mir vor dem Parkchaos, dem Andrang und dem Selbstbehauptungstrieb Einzelner am Grüncontainer. Aber dieser Tage ist mir im Wertstoffhof etwas Angenehmes widerfahren.

    Ich war samstags nach 13.30 Uhr dran. Wenig los. Ich hatte außer Grüngut eine alte Deckenleuchte und ein paar andere Trümmer dabei.

    Um sicher zu gehen, nichts falsch zu machen, fragte ich einen dort Beschäftigten, in welche Container das Zeug kommt.

    Er antwortete mir: „Geben Sie mir das – ich erledige das für Sie.“ Nahm mir das Zeug aus der Hand und entsorgte es.

    So freundlich und zuvorkommend am Wochenende, 20 Minuten vor Feierabend, ist doch super – oder?

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