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    BURGPREPPACH

    Neues Gesicht für den Burpreppacher Rathausplatz

    Der Rathausplatz wird umgestaltet. Wie? Das Ingenieurbüro hat jetzt auf der Bürgerversammlung einen Entwurf vorgestellt.

    Der steile Treppenaufgang zum Burgpreppacher Rathaus soll entfallen. Für Platz und Zufahrt sollen unterschiedliche Pflas... Foto: Stefanie Brantner

    Bereits bei den Bürgerwerkstätten wurde über eine Umgestaltung des Rathausplatzes im Zuge der Dorferneuerung diskutiert. Damals brachten die Bürger verschiedene Vorschläge ein, wie man dem Rathausplatz ein neues Gesicht geben könnte. Diese Vorschläge hat das Ingenieurbüro Stubenrauch aufgegriffen und einen Konzeptentwurf erstellt, der bei der Bürgerversammlung vorgestellt wurde.

    Zunächst erinnerte Erika Stubenrauch kurz an das Ergebnis aus den Bürgerwerkstätten. 2016 sah der Vorschlag der Bürger so aus, dass man die ehemalige Tankstelle entfernt und hier einen Aufgang platziert. Außerdem war vorgeschlagen worden, das ehemalige Feuerwehrhaus zu renovieren und hier das Museum neu zu gestalten. Die Tankstelle ist jedoch Privatbesitz und somit im neuen Konzept nicht enthalten. Auch die Sanierung des Feuerwehrhauses wurde im neuen Konzept nicht aufgenommen.

    Wie Bürgermeister Hermann Niediek mitteilte, ist man nämlich bezüglich des Museums mit Museumsleiter Heinz Braunreuther im Gespräch, wie und in welcher Form man eventuell die Nutzung des Feuerwehrhauses ganz aufgeben könne. Dann sei es zu überlegen, ob man das Feuerwehrhaus nicht überhaupt abbreche. Nun ginge es aber erst einmal um die Gestaltung des restlichen Areals.

    Unterschiedliche Höhen

    Das Konzept von Stubenrauch sah vor, die Mauer (linker Hand, wenn man vor dem Rathaus steht) abzubrechen, das Gelände aufzufüllen und in der neuen Mauer einen Zugang zum Rathaus und zum Jugendraum vom dahinterliegenden Straßenraum zu schaffen. Der Straßenraum soll eine kleine Erweiterung erhalten. Den Zugang zum Jugendhaus von dieser Seite aus sah ein Anlieger als kritisch an, da er mit erhöhtem Lärmaufkommen rechnete. Dies wurde in der anschließenden Diskussion berücksichtigt und besprochen, dass der Zugang zum Eingang auf der entgegengesetzten Seite angebracht werden kann.

    Die größte Schwierigkeit bei der Umgestaltung sind die unterschiedlichen Höhenverhältnisse, so Stubenrauch. Doch durch Auffüllen des Geländes könne man doch einen schönen relativ ebenen Platz erhalten.

    Drei Parkplätze auf dem Gelände sieht ihr Entwurf vor. Außerdem werde man einen kleinen Bereich des jetzigen Spielplatzes miteinbeziehen. Wohlgemerkt einen kleinen Bereich – es müsse also kein Spielgerät versetzt werden. Auch verschwindet der steile Treppenaufgang seitlich am Rathaus.

    Treppenaufgang entfällt

    Die relativ steile Auffahrt zum Platz soll mit einem rauen Pflaster belegt werden, die ebene Fläche dann mit einem glatteren. Da der Treppenaufgang entfällt, könne man seitlich des Rathauses eine Grüngestaltung vornehmen. Der Durchgang vom oberen Straßenkörper aus solle jedoch unbedingt behindertengerecht, also mit Rampe konzeptioniert werden, so Reinhold Klein, Seniorenbeauftragter der Gemeinde.

    Die Änderungen im Konzept, also die Verlegung der Eingangstreppe zum Jugendhaus und den behindertengerechten Zugang, will Stubenrauch nun schnellstmöglich in die Planung aufnehmen, damit zeitnah der Antrag auf Förderung, durch das Amt für ländliche Entwicklung, gestellt werden kann.

    Da eine der Fördervoraussetzungen die Bürgerbeteiligung ist, freuten sich Bürgermeister Niediek und Stubenrauch über den guten Besuch der Versammlung.

    bra

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