• aktualisiert:

    HAßFURT

    Sicherheitswacht sucht Verstärkung

    Der Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Haßfurt, Polizeioberrat Norbert Mohr, hat mit Irene Sytnikov eine Mitarbeiterin der ersten Stunde der Sicherheitswacht nach Erreichen des Höchstalters von 67 Lebensjahren verabschiedet.

    Dienstellenleiter Norbert Mohr hat mit Irene Sytnikov eine Frau der ersten Stunde der Sicherheitswacht verabschiedet. Vo... Foto: PI Hassfurt

    Der Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Haßfurt, Polizeioberrat Norbert Mohr, hat mit Irene Sytnikov eine Mitarbeiterin der ersten Stunde der Sicherheitswacht nach Erreichen des Höchstalters von 67 Lebensjahren verabschiedet.

    Irene Sytnikov war im Jahr 2010, nach Beschlüssen der Städte Haßfurt und Hofheim zur Bildung einer Sicherheitswacht, als eine der ersten Bewerberinnen 2010 bei der Polizeiinspektion gemeldet. Nach Abschluss der Ausbildung trat Sytnikov ihren Dienst zum 25. Februar an. Die ehrenamtliche Tätigkeit Sytnikovs wurde durch das Polizeipräsidium Unterfranken in Form einer Urkunde gewürdigt. Des Weiteren bedankten sich alle aktuellen Angehörigen der Sicherheitswacht für ihre uneingeschränkte Kollegialität mit einem Blumenstrauß und einem Geschenkkorb.

    Die Mitglieder der Sicherheitswacht sind keine Hilfspolizisten. Ihnen stehen zunächst die gleichen Rechte zu, wie sie jedem Bürger zustehen, der einen Straftäter auf frischer Tat antrifft. Sie können sich während der Ausübung des Dienstes auf das Recht der Notwehr und Nothilfe berufen. Erweiterte Maßnahmen werden im Sicherheitswachtgesetz geregelt, das sich mit der Personalienfeststellung und der damit verbunden Anhaltungen von Personen bis zum Platzverweis beschäftigt.

    Weiterführende Maßnahmen werden im Anschluss durch hinzugerufene Polizeibeamte durchgesetzt. Die Hauptaufgabe der Sicherheitswachtangehörigen sei die Unterstützung der Polizeikräfte während ihrer Aufgabenerfüllung und die Bekämpfung der Straßenkriminalität durch ihre Präsenz, erklärte Mohr. Darüber hinaus soll durch diese Präsenz der Sicherheitswacht in den Städten und Gemeinden das Sicherheitsgefühl des Bürgers erhöht werden.

    Auch im Bereich des Ordnungsrechtes der Städte und Gemeinden – Grünanlagensatzung, Verordnung über die Benutzung von Kinderspielplätzen – ergibt sich ein erweitertes Tätigkeitsfeld der Sicherheitswacht. Oft reicht eine Ermahnung, um Störungen abzustellen.

    Die Polizei erwägt vier Neueinstellungen für die Sicherheitswacht. Erwartet wird von den Bewerbern ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein, um das bereits erworbene Vertrauen und die Akzeptanz zu erhalten. Die Bewerber müssen mindestens 18 und dürfen höchsten 60 Jahre alt und gesundheitlich den Anforderungen eines Außendienstes gewachsen sein. Sie sollten im Durchschnitt mindestens fünf Stunden monatlich zur Verfügung stehen können. Das Ehrenamt wird mit einer Aufwandspauschale von acht Euro pro Stunde entgolten.

    Bearbeitet von

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!