• aktualisiert:

    RAUHENEBRACH

    Wandern auf Qualitätswegen

    Wer wandert, der tut dies oft auxch mit einem GPS-Gerät. Dafür wollen die 5-Sterne-Gemeinden gerüstet sein.

    Nicht nur bei der Herbstwanderung arbeiten die 5-Sterne-Gemeinden im nördlichen Steigerwald eng zusammen, jetzt wollen s... Foto: Sabine Weinbeer

    Die 5-Sterne-Gemeinden (Oberaurach, Rauhenebrach, Sand, Knetzgau und Eltmann) verfügen über ein hervorragendes Wanderwegenetz, das regelmäßig von den ehrenamtlichen Wanderwarten gepflegt wird. Doch auch Wanderer erwarten heute gewisse Qualitätsstandards und eine gewisse Digitalisierung. Gemeinsam wollen die fünf Kommunen daher ein Wanderwegekonzept erstellen lassen und die Wege den heutigen Qualitätskriterien anpassen. Dazu gehören klassische Karten ebenso wie ein QR-Code.

    Federführend wird das Projekt von der Gemeinde Rauhenebrach übernommen, diesem Vorgehen stimmte der Gemeinderat Woche zu. Die Gemeinde Rauhenebrach stellt daher auch den Förderantrag an den Naturpark Steigerwald. 50 Prozent Zuschuss soll es geben zu Bruttokosten von immerhin 295 000 Euro.

    Bürgermeister Matthias Bäuerlein stellte seinen Gemeinderatsmitgliedern das Projekt vor. Die fünf Bürgermeister seien sich einig, berichtete er, die 5-Sterne-Gemeinden als Wanderregion weiter aufzuwerten.

    An den Schwächen arbeiten

    Die Stärken der Gemeinden im nördlichen Steigerwald seien zwar bekannt, doch müsse auch an Schwächen gearbeitet werden. Wanderwege brauchen eine ständige Betreuung und in regelmäßigen Abständen auch Investitionen in die Infrastruktur. Die Übersichtstafeln, die in den Orten und an größeren Wanderwege-Knotenpunkten stehen, seien veraltet, außerdem gebe es verschiedene Beschilderungen. Teilweise hängen noch die Tiersymbole, teils die neuen Schilder, die bereits ein Einstieg in ein Gesamtkonzept sind. Viel mehr Ruheplätze soll es künftig geben.

    Wege digitalisieren

    Wichtig sei auch eine Digitalisierung der Wege und ein entsprechender Internet-Auftritt, weil auch Wanderer heute mit GPS unterwegs sind und sich online ihr nächstes Urlaubsziel aussuchen. 2018 soll das Projekt begonnen werden, bis 2020 abgeschlossen sein.

    Die Restkosten nach Abzug der Förderung teilen sich die fünf Kommunen, die noch einen entsprechenden Kooperationsvertrag abschließen werden.

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!