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    VOLKACH

    Neues Gesicht für die Spitalstraße

    Die Neugestaltung der Spitalstraße in Volkach geht in die nächste Runde. Einstimmig verabschiedete der Stadtrat am Montagabend die Entwurfsplanung des Schweinfurter Architekturbüros Schlicht und Lamprecht. Architekt Christoph Lamprecht und seine für Stadt- und Regionalplanung zuständige Mitarbeiterin Evi Mohr werden nun auch die Fördergelder beantragen. Wenn alles nach Plan läuft, wird die Spitalstraße im nächsten Jahr neu gestaltet und könnte im Spätsommer oder im Herbst fertig sein.

    Die Neugestaltung der Spitalstraße in Volkach geht in die nächste Runde. Einstimmig verabschiedete der Stadtrat am Montagabend die Entwurfsplanung des Schweinfurter Architekturbüros Schlicht und Lamprecht. Architekt Christoph Lamprecht und seine für Stadt- und Regionalplanung zuständige Mitarbeiterin Evi Mohr werden nun auch die Fördergelder beantragen. Wenn alles nach Plan läuft, wird die Spitalstraße im nächsten Jahr neu gestaltet und könnte im Spätsommer oder im Herbst fertig sein.

    Optisch dürfen sich die Bürger auf eine Fortsetzung der Hauptstraße freuen, mit Pflaster aus Muschelkalk und leicht angehobenen, breiteren Gehwegen. Um den Charakter der Verkehrsberuhigung zu verdeutlichen, werde die Fahrbahn maximal 3,80 Meter breit werden, sagte Mohr, „und es wird auch eine Einbahnstraße bleiben“. Die Stellplätze, weiterhin auf der rechten Seite, werden weniger werden – Mohr sprach von etwa zehn Plätzen – und im hinteren Teil der Spitalstraße entstehen, etwa ab dem seit einigen Jahren geschlossenen Café Deubel bis zur Einmündung in die Professor-Jäcklein-Straße. An dieser Stelle herrscht übrigens nicht, wie auch viele Volkacher vermuten, eine Rechts-vor-Links-Lösung.

    „Das war schon immer verkehrsberuhigt“, sagte Bürgermeister Peter Kornell, „wer dort rausfährt, muss die Vorfahrt achten.“ Dass dort trotzdem viele, die von links kommen, unwillkürlich langsamer fahren, fand den Beifall der parteilosen Ratsfrau Ingrid Dusolt.

    An genau dieser Stelle, auf der rechten Seite der Professor-Jäcklein-Straße, ist ein kleines, parkähnliches Areal, auf dem schon krankheitsbedingt ein Baum gefällt werden musste, und Mohr dachte laut eine Neugestaltung dieses Platzes an. Eingezäunt werden soll es nach den Vorstellungen Kornells nicht, „wir zäunen nicht mal alle Spielplätze ein, nur dort wo wirklich Gefahr herrscht“. In der Mitte der Spitalstraße könnten vor einem leicht zurückversetzten Geschäft zwei Stellplätze entstehen, die Straßenführung würde dann weiter auf die gegenüberliegende Seite verlagert. Ob im Bereich der Arztpraxen, wie von den Anwohnern gewünscht, ein Behindertenparkplatz entstehen kann, wird von den Architekten ebenso geprüft, wie auch der Vorschlag von Roger Schmidt (BL), dort eine Ladestation für Elektrofahrzeuge zu installieren.

    Wie ein konkreter Zeitplan aussieht, konnte der Bürgermeister zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht sagen. „Wir haben das gesamte Programm: erst die Kanäle und die Hausanschlüsse, dann Strom und Telekommunikation, und dann das Pflaster – es wird wohl August 2018 werden“, sagte er.

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