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    WÜRZBURG / KITZINGEN

    Bekämpfung von Schädlingen: Raupennester werden abgesammelt

    Die Autobahndirektion Nordbayern hat im Bereich der Dienststelle Würzburg mit der mechanischen Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners begonnen.

    Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners. Foto: Firma Herbst

    Die Autobahndirektion Nordbayern hat im Bereich der Dienststelle Würzburg mit der mechanischen Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners begonnen. In den nächsten Wochen werden in den betroffenen Rastanlagen und Autobahnabschnitten die Nester mit den verpuppten Raupen abgesammelt, heißt es in einer Mitteilung der Autobahndirektion.

    Dafür wurde eine Fachfirma beauftragt, die vor etwa einer Woche angefangen hat, die befallenen Bäume des Parkplatzes Mannlehen an der A 3 zwischen den Anschlussstellen Geiselwind und Schlüsselfeld von verpuppten Raupen zu befreien.

    Die Raupen des seit einigen Jahren gehäuft auftretenden Eichenprozessionsspinners bilden im Laufe ihrer Entwicklung feine Brennhaare aus, die bei Hautkontakt schwere allergische Reaktionen auslösen können. Das Einatmen der Brennhaare kann zu Reizungen an Mund- und Nasenschleimhäuten bis hin zu schmerzhaftem Husten und Asthmaanfällen führen.

    Um die Verkehrsteilnehmer zu schützen, werden daher laut Autobahndirektion jedes Jahr die verpuppten Raupen eingesammelt. Dabei werden die Raupennester zunächst mit Wasserglas eingesprüht, um eine Verbreitung der Brennhaare zu vermeiden. Anschließend werden die Nester entfernt.

    Schwerpunkte der Arbeiten sind die Autobahnabschnitte der A 3 zwischen den Anschlussstellen Kitzingen/Schwarzach und Höchstadt-Nord sowie die Parkplätze und Tank- und Rastanlagen an den Autobahnen A 3 und A 7. Je nach Stärke des Befalls können während der Arbeiten kurzzeitige Sperrungen von Rastplätzen oder Ruhezonen erforderlich werden, teilt die Autobahndirektion mit. Die Bekämpfungsmaßnahme wird etwa bis Mitte August 2017 andauern. Die Kosten für die gesamte Beseitigung im Bereich der Dienststelle Würzburg belaufen sich auf etwa 100 000 Euro.

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