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    KITZINGEN

    Glückliche Kinderaugen

    Das internationale türkische Kinderfest am Sonntag in der Florian-Geyer-Halle in Kitzingen erfreute sich auch in seiner 12. Auflage großen Zuspruches.

    Schön bunt: Beim internationalen Kinderfest in Kitzingen in der Floh-Halle ging's farbenfroh zu. Foto: Gerhard Bauer

    Das internationale türkische Kinderfest am Sonntag in der Florian-Geyer-Halle in Kitzingen erfreute sich auch in seiner 12. Auflage großen Zuspruches. Zur Eröffnung mit den Nationalhymnen Deutschlands und der Türkei erinnerte Organisatorin Eylem Tamahkar an den Gedanken des türkischen Staatsgründers Mustafa Kemal Pascha, der sich ein Fest vorstellte, bei dem Kinder unabhängig von Herkunft, Ethik und Religion miteinander ausgelassen feiern können.

    In schwierigen Zeiten ist es für Oberbürgermeister Siegfried Müller besonders wichtig, gemeinsam Feste feiern zu können. Das Stadtoberhaupt stellte zudem fest, dass er in Kitzingen kein getrübtes Verhältnis feststellen könne. Auf das Fest mit wie immer vielen Kindern freute sich die Integrationsbeauftragte Astrid Glos, denn es kämen unterschiedliche Kulturen zusammen und sorgten für glückliche Kinderaugen.

    Die Kinder aus verschiedenen Nationen absolvierten ein strammes aber unterhaltsames Nachmittagsprogramm, aus dem immer wieder einzelne Gruppen und Solisten hervorstachen.

    So trugen Sümeyye Akkus und Tuba Cetinkaya den Text der türkischen Nationalhymne mit allen zehn Strophen auswendig und akzentuiert vor, viele bunt gekleidete Kindergruppen zeigten Tänze aus ihrer Heimat, der Ost- und der Westtürkei und vom Balkan sowie mit rumänischem Einschlag.

    Showtalente

    Die Aufmerksamkeit des Publikums zogen Solotänzerin Lina Stierhof mit einem thailändischen Tanz sowie die Karate Kids von Oxana Thomas auf sich. Die biegsamen Körper der Kinder und unübersehbare Showtalente erhielten reichlich Szenenbeifall. Eine Modeschau mit Trachten aus der Türkei bildete den Abschluss. Viele deutsche Gäste hatten nach den Auftritten ihrer Kinder die Halle bereits wieder verlassen.

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