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    Rock-Klassiker brachten Mehlingskeller zum Brodeln

    Sie sind vier Hobby-Musiker, haben sich 2010 zur Band „YEP“ formiert und sich dem Rock der 1960er und 70er Jahre verschrieben: Die beiden Diplom-Sozialpädagogen Werner Hartmann aus Sendelbach (Bass, akustische Gitarre und Gesang) und Keyboarder und Sänger Hubert Auth aus Goldbach sowie die zwei Lehrer Micha Günther aus Hösbach (Gitarre) und der Laufacher Schorsch Ries an Cajon und Gesang.

    Rocksongs der 1960er und 70er Jahre: Die Band YEP mit (von links) Schorsch Ries, Micha Günther, Werner Hartmann und Hube... Foto: Rita Gress

    Sie sind vier Hobby-Musiker, haben sich 2010 zur Band „YEP“ formiert und sich dem Rock der 1960er und 70er Jahre verschrieben: Die beiden Diplom-Sozialpädagogen Werner Hartmann aus Sendelbach (Bass, akustische Gitarre und Gesang) und Keyboarder und Sänger Hubert Auth aus Goldbach sowie die zwei Lehrer Micha Günther aus Hösbach (Gitarre) und der Laufacher Schorsch Ries an Cajon und Gesang.

    Im Repertoire hat YEP die Songs nahezu aller großen Rock-Legenden, doch hat die Band ihrer eigenen Musik eine ungemein persönlich-akustische Note verpasst. „Die Lieder haben uns seit unserer Jugend begleitet; mit ihnen wollten wir ein Projekt probieren und das wurde zum Erfolg“, sagt Hartmann.

    Seitdem geben sie Konzerte und spielen regelmäßig bei Festen, privaten Veranstaltungen oder Live Gigs. Immensen technischen Aufwand oder ein Schlagzeug braucht das Quartett nicht. Ihr Rhythmus-Macher ist die Cajon, ein perkussives Instrument aus Peru mit trommelartigem Klang.

    Die vier Musiker selbst haben Feingefühl und leidenschaftliches Feuer in Stimme und Spiel. Und genau damit brachten sie am Samstag einen proppenvollen Mehlingskeller im Handumdrehen zum Brodeln und Rocken.

    Non stopp zum Vortrag kamen Titel der Doors, der Briten Jethro Tull, berühmt geworden durch ihren lyrischen Song „Locomotive Breath“, der aus London stammenden Gruppe Free ( „All Right Now“), der Beatles mit Hits wie „Come Together“ oder Songs wie „Wild Horses“ von den Rolling Stones und „Gimmi“ von der Spencer Davis Group aus Birmingham.

    Dann der Sprung zu einem der ganz Großen: „Mr. Slowhand“ Eric Clapton und seinem „I Shot the Sheriff“ und seinem Ohrwurm „Lay down Sally“.

    Nach anderthalb Stunden non stopp Programm ging's in die Pause mit einer Premiere in zwei Sprachen: Hartmann übernahm den englischen Part des Bob Dylan-Songs „Gotta Serve Somebody“, Ries den bayerischen „Nix mitnehma“ nach dem Songtext des Kabarettisten und Liedermachers Georg Ringswandl.

    So viel stand zweifelsohne fest: Die Stimmung hatte den Siedepunkt längst erreicht. Das Publikum wollte mehr. Titel wie Bob Dylan's „Do not Think Twice“ oder der Lyrik-Song „Oye como va“ und „Sensitive Kind“ des heute 68-jährigen Carlos Santana, Latin-Rocker mexikanischer Herkunft, sorgten für Hochstimmung.

    Unvergesslich der Hit „Heart of Gold“ des Kanadiers Neil Young, „Venus“ der Niederländer Shocking Blue aus 1959 oder „Lucky Man“ im Dreivierteltakt der britischen Gruppe Emerson, Lake & Palmer.

    Nicht fehlen durften die Briten Pink Floyd und ihr Wahnsinns-Gefühlssong „Wish You Were Here“ und dem 1969er Song „Chicago - We can Change the World“. J J Cale, stilistisch zwischen Rockability, Jazz und Country angesiedelt, war mit „Lies“ vertreten.

    Von unserer Mitarbeiterin Rita Gress

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