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    ARNSTEIN

    „Hubi“ schwamm am schnellsten

    Biberrennen beim Frühlingsmarkt in Arnstein: 350 Starter hofften auf den ersten Platz. Schließlich gab es 500 Euro Siegprämie.

    Los geht's: Zum ersten Biberrennen auf der Wern erfolgt der Start. Bürgermeisterin Anna Stolz kippt mit Stadtkämmerer Mi... Foto: Jana Keul

    Glück mit dem Wetter hatten Veranstalter und Besucher beim Arnsteiner Frühlingsmarkt. Entgegen der Prognose blieb es am verkaufsoffenen Marktsonntag trocken. So fanden viele den Weg nach Arnstein. Ein Höhepunkt war das Biberrennen, das erstmals ausgetragen wurde. Bürgermeisterin Anna Stolz höchstpersönlich kippte die über 350 verkauften Rennbiber gemeinsam mit Stadtkämmerer Michael Pfeuffer beim Start in die Wern.

    Sie schwammen rund einen Kilometer weit bis hinter den Sportplatz. Dort wurden sie wieder herausgefischt. Jeder hätte wohl gerne den schnellsten Rennbiber beim ersten Biberrennen gehabt. Äußerst begehrt war der Gewinn eines der zwei Dutzend ausgelobten Preise. Die Preisverleihung verfolgten mehrere hundert Zuhörer am Schweinemarkt. Zahlreiche Kinder standen ganz vorne mit ihren Rennbelegen und fieberten der Bekanntgabe der Gewinner entgegen. Doch nur einer konnte gewinnen.

    Glückliche Startnummer 1207

    Sieger wurde der Biber von Hubert Pommert aus Kist. „Hubi“ hatte dieser seinen Rennbiber mit der Startnummer 1207 getauft. Was er mit den gewonnenen 500 Euro machen will, weiß er noch nicht so genau, sagte er auf die Frage der Bürgermeisterin bei der Siegerehrung. „Ausgeben hier auf dem Markt wäre wohl die richtige Antwort“, feixte die Bürgermeisterin daraufhin.

    Glückliche Gewinnerin des zweiten Preises wurde Katharina Ott aus Heugrumbach, die den gewonnenen Gutschein der Fitness- und Vital-Lounge gerne einlösen werde, auch wenn eigentlich ihr Sohn diesen Gutschein gerne selbst gewonnen hätte, wie sie erzählte. Den dritten Preis, ein Vier-Gänge-Candle-Light- Dinner im Mondo Mio, gewann Christine Kuss aus Arnstein, die den Rennbiber eigentlich im Namen ihrer beiden Kinder Tim und Jule ins Rennen geschickt hatte. Nun kann sie sich mit ihrem Mann einen schönen Abend gönnen.

    13 Ausstellungsräume

    Die Ausstellungen des „Kunst-Kreises“ fanden zahlreiche Interessenten. Verschiedene musikalische Angebote in den 13 verschiedenen Ausstellungsräumen zogen Besucher an, ebenso die Gastauftritte des Singkreises Arnstein, der unter anderem in der alten Synagoge zu hören war. Am Schweinemarkt unterhielten am Nachmittag die Werntalmusikanten mit Blasmusik und brachten die Marktbesucher in Kauflaune.

    Besonders Blumen, Pflanzen oder Dekorationsartikel wechselten den Besitzer. Die Essens- und Getränkestände konnten sich über Kundschaft nicht beklagen. Die Cafés der Stadt waren voll, viele bummelten über den Markt und verbanden das mit dem Genuss von Kaffee und Kuchen außer Haus.

    Schlepperschau

    Gut frequentiert waren die Ausstellungen der geöffneten Motorrad- und Autohäuser und des Autofrühlings am Cancale-Platz. Bei Caravan-Nieratschker konnte man sich Lust auf den Sommerurlaub in den rollenden eigenen vier Wänden holen.

    Zum Autofrühling lockte auch die Schlepperschau alter Traktoren inklusive Rundfahrt am Nachmittag. Der älteste Traktor gehörte Robert Stangl aus Stetten. Der Glühkopf-Lanz Baujahr 1948 benötigt das Vorheizen der sogenannten Glühgade auf 700 Grad Celsius, ehe der Motor anspringt. Es dauert also ganz schön lange, bis der alte Traktor gestartet werden kann.

    Die Arnsteiner Bürger-Energie e.G. hat sich mit ihrem Stand als Ansprechpartner in Sachen E-Mobilität etabliert und beantwortete gemeinsam mit der Überlandzentrale Lülsfeld Fragen zum Fahren mit Elektroautos.

    Wer weiteren Informationsbedarf hat, kann an den beiden Sonntagen 26. März und 2. April die Wanderausstellung E-Mobilität von „bayern innovativ“ im Forstamtskeller in Arnstein, Kirchberg 33, von 13 bis 17 Uhr besuchen.

    ONLINE-TIPP

    Mehr Bilder unter www.mainpost.de

    kej

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