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    ERLENBACH

    Burkardusverein: Auflösung oder Fortbestand mit neuer Aufgabe

    Die Frage, wie es mit dem Burkardusverein in Erlenbach weitergeht, wurde auch in der Mitgliederversammlung im Galariestüble nicht beantwortet.

    Die Frage, wie es mit dem Burkardusverein in Erlenbach weitergeht, wurde auch in der Mitgliederversammlung im Galariestüble nicht beantwortet.

    Der Vorsitzende, Pfarrer Matthias Wolpert, und sein Stellvertreter, Paul Diener, begrüßten dazu 15 Mitglieder, darunter Bürgermeister Georg Neubauer.

    Der Hauptzweck des Burkardusvereins, die Trägerschaft des örtlichen Kindergartens, ist nicht mehr gegeben, da der Kindergartenbetrieb an die Gemeinde Erlenbach übergeben wurde. Auch das Gebäude mit Grundstück ist mittlerweile an die Gemeinde verkauft.

    Man war sich einig, dass auch im vergangenen Jahr sehr sparsam gewirtschaftet worden war. Für die Verwendung der aktuell vorhandenen finanziellen Mittel für den Kindergarten wurden mehrere Vorschläge gemacht. Die Verwendung hängt zum Teil davon ab, wie es künftig mit dem Verein weitergeht, darauf gibt es zwei verschiedene Antworten.

    Der Verein könnte als „Verein für soziale Unterstützung“ weitergeführt werden. Denkbar sei, nachdem man die nötigen Satzungsänderungen vorgenommen habe, sich eine neue Aufgabe zu geben, die ehrenamtliche Vereinsarbeit für Sozialschwache. Die zum Beispiel greife, wenn Familien plötzlich in Notsituationen wie Krankheit, Unfall etc. geraten oder andere kurzfristige Hilfe dringend nötig sei. Es erging die Aufforderung, sich im Fall einer solchen Entscheidung als Vorsitzender, Kassier oder Schriftführer zur Verfügung zu stellen. Dieser Aufruf fand zögerlich und wenig Echo.

    Daraufhin kam die Alternative „Auflösung des Burkardusvereins“ zur Sprache. Bei der Diözese sei derzeit noch ein Förderbetrag abrufbar; dieser Vorgang sei noch nicht abgeschlossen, hieß es. Darüber führte die Versammlung eine längere, sachliche Diskussion. Nach baldigem Abschluss dieses Vorgangs könne man weitere Entscheidungen treffen.

    Nun wurde entschieden, in einer weiteren Mitgliederversammlung, die innerhalb einer Frist von maximal vier Wochen durchzuführen ist, die notwendigen Beschlüsse zu fassen. Dabei geht es, so Pfarrer Wolpert, „um Auflösung oder Fortbestand“. Als Termin wurde Donnerstag, 1. Februar, 19.30 Uhr angesetzt.

    ay

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