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    HOMBURG

    Nicht nur im Führerhaus ein gutes Team

    Ihren Humor haben sich Leo und Elisabeth Dornbusch auch nach sechzig Ehejahren bewahrt. Körperlich und geistig „noch gut beinanner“ feierten sie Diamantene Hochzeit.

    Bürgermeister Norbert Endres (links) und Pfarrer Matthias Wolpert (rechts) gehörten zu den vielen Gratulanten, die Elisa... Foto: Günter Reinwarth

    Ihren Humor haben sich Leo und Elisabeth Dornbusch, geb. Wiegand, auch nach sechzig Ehejahren bewahrt. Körperlich und geistig „noch gut beinanner“ konnte das Ehepaar nun Diamantene Hochzeit feiern.

    In diesen Wochen sieht man die beiden wieder häufig im Garten, wo die Dornbuschs anbauen „was in der Küche so gebraucht wird“. Geht es wochentags in den Garten, so sind Leo (86) und Elisabeth (82) sonn- und feiertags zuverlässige Gottesdienstbesucher in der Burkarduskirche – gemächlich zu Fuß.

    Die Wiege des Paares stand in Homburg. „Elli“ Dornbusch besuchte nach der Volksschule die Hauswirtschaftsschule in Marktheidenfeld. Zu Hause griff sie den Eltern in der Landwirtschaft und im Weinbau unter die Arme.

    1965 übernahm die junge Familie das väterliche Fuhrunternehmen. Die Wälder, aus denen man das Stammholz zum Transport in die Säge- und Furnierwerke der Umgebung holte, lagen im Spessart, im Odenwald, im Vogelsberg oder im Raum Heilbronn. Oft reichte für Leo Dornbusch („Ich hatte das dritte Fahrzeug in der Region, das bereits mit einem Landekran ausgerüstet war!“) kein Zehn-Stunden-Tag. „Sie war meine Beifahrerin Nummer eins“, lobt Leo seine Frau Elli, die penibel genau die Abfuhrpapiere ausfüllte und als kundige „Lotsin“ den Weg zu manchem entlegenen Festmeter fand.

    Neben dem Betrieb musste sich das Ehepaar, das drei Kinder hat, noch um eine zehn Hektar große Landwirtschaft kümmern. Da blieb keine Zeit für große Urlaubsreisen, für ein paar Tage Erholung in den Bergen reichte es aber meistens.

    Entspannung findet der „Hausherr“, wenn er zum Frühstück gemütlich die Zeitung liest, sich eine Sportübertragung im Fernsehen anschaut oder beim „Garteln“ Beet für Beet nach dem Rechten schaut.

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