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    REMLINGEN

    Ein Remlinger Urgestein

    Paul Dorsch, ein leidenschaftlicher Fasenachter und liebevoller Großvater feiert an diesem Samstag seinen 75. Geburtstag.

    Paul Dorsch feiert in Remlingen den 75. Geburtstag. Foto: Sophia Scheder

    Paul Dorsch, ein leidenschaftlicher Fasenachter und liebevoller Großvater feiert an diesem Samstag seinen 75. Geburtstag.

    Geboren ist der Wahl-Remlinger in Bamberg und in der Würzburger Zellerau ist er aufgewachsen. Über 40 Jahre lang war er im Würzburger Verlag Johann Wilhelm Naumann tätig. Nach seinem Umzug 1969 ins eigene Haus in Remlingen, brachte er sich sofort im Vereinsleben ein und engagierte sich für das Gemeinwohl.

    18 Jahre war er im Marktgemeinderat tätig, seit 39 Jahren ist er Mitglied und seit 35 Jahren Ortsvorsitzender des CSU-Ortsverbandes. Für dieses ehrenamtliche Engagement erhielt er die Silberne Ehrenraute der CSU in Bayern durch den Kreisverband Würzburg-Land.

    Überdies engagiert er sich seit bereits 47 Jahren in der Kirchenverwaltung und wurde dafür ebenfalls mit einer Ehrennadel ausgezeichnet. Seit 25 Jahren ist er außerdem noch förderndes Mitglied in der Musikkapelle „Auftakt“ in Remlingen.

    Mit besonders viel Herz und Blut setzt sich Dorsch seit Jahren für die Remlinger Faschingsgesellschaft ein, die er selbst im Jahr 1987 gründete und dessen 1. Gesellschaftspräsident und Sitzungspräsident er bis 2002 war. Für seine dortigen Verdienste wurde er zudem 2004 zum Ehrensitzungspräsident und 2009 zum ersten Ehrenmitglied ernannt.

    Ausgezeichnet wurde er außerdem für seine Leistungen in der Fränkischen Fasenacht mit dem „Till von Franken“ und mit dem Verdienstorden in Gold des Bundes Deutscher Karneval.

    Stolz ist Dorsch auf seine 25 Jahre lange Tätigkeit als Freier Mitarbeiter der Main-Post. Als „Allzweckwaffe“ der Marktheidenfelder Redaktion war er weit über die Grenzen Remlingens bekannt und beliebt.

    Heute genießt Dorsch seinen wohlverdienten Ruhestand. Jeden Mittwoch kommen seine fünf Enkelkinder zu Besuch und halten den Rentner auf Trab. Ebenfalls lässt er es sich nicht nehmen, gelegentlich an die Nordsee in den Urlaub zu fahren. Dorsch' Vorfahren waren dort als Fischer tätig – so fühlt er sich im Norden auch etwas zu Hause.

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