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    Fahrradgeschäft auf Baywa-Gelände erlaubt

    Eigentlich waren auf dem ehemaligen Baywa-Gelände nur Möbel und Baustoffe erlaubt. Nun soll dort ein Fahrradeinzelhandel entstehen.

    Im Gewerbegebiet Baywa-Gelände am Weinbergweg waren bislang Einzelhandelsbetriebe ausgeschlossen, sofern sie nicht den Sortimentsgruppen Möbel und Baustoffe zuzuordnen waren. Ziel dieser Regelung war es, den bestehenden Einzelhandel in der Innenstadt zu stärken.

    Nun soll dort künftig auch Fahrradeinzelhandel erlaubt sein, beschloss der Stadtrat am Mittwoch mit 20:1 Stimmen; dagegen war Thomas Nischalke (SPD), der bei einer Zustimmung „Bauchschmerzen“ bekäme, wie er sagte. Aus Pauls Andeutungen lässt sich schlussfolgern, dass ein Fahrradeinzelhändler Pläne hat, sich auf dem Baywa-Gelände niederzulassen.

    Entwicklungen nicht nur zu begrüßen

    Laut Bürgermeister Mario Paul will man mit der Zulassung von Fahrradeinzelhandel auf dem ehemaligen Baywa-Gelände versuchen, „bestimmte Entwicklungen zu unterstützen“, auch wenn diese „nicht nur zu begrüßen“ seien.

    Eigentlich sei es der Wunsch des Stadtrats, dass sich dort mittelständische Gewerbebetriebe ansiedeln, und kein Fahrradeinzelhandel, machte Wolfgang Weis (Grüne) deutlich. Andererseits müsse man „mit e weng Menschenverstand“ zustimmen, auch wenn dies schmerzlich sei.

    Man dürfe die Sache „nicht so dramatisch sehen“, meinte hingegen Franklin Zeitz (Bürgerverein). Schließlich sei das Baywa-Gelände auf dem freien Markt gewesen, so dass es jeder Handwerksbetrieb hätte kaufen können.

    Ähnlich sah dies Brigitte Riedmann (FW), die die Örtlichkeit als ideal für Fahrradeinzelhandel einstufte.

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