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    MARKTHEIDENFELD

    Vom Glück, die richtigen Leute zu treffen

    Die aus Marktheidenfeld stammende Fernsehautorin Brigitte Hausner steht im Blickpunkt des Sommerprogramms der BR-Sendung „Zwischen Spessart und Karwendel“.

    Moderator Florian Schrei und Brigitte Hausner bei den Dreharbeiten zur Sendung auf der alten Mainbrücke in Würzburg. Foto: Schollenberger

    Am Samstag steht die aus Marktheidenfeld stammende Fernsehautorin Brigitte Hausner am frühen Abend um 17.45 Uhr im Blickpunkt des Sommerprogramms der Sendung „Zwischen Spessart und Karwendel“ des Bayerischen Fernsehens.

    Dabei kann man sie auch einmal auf der anderen Seite der Fernsehkamera kennenlernen, denn neben ausgewählten Beiträgen wird sie den Zuschauern auch persönlich vorgestellt.

    Viele Jahre hat sie für die Main-Post als freie Mitarbeiterin geschrieben, dann ist sie nach einem Praktikum beim Bayerischen Fernsehen geblieben. Seit 1997 arbeitet sie für das BR-Studio in Würzburg. Die in Würzburg geborene Autorin ist in Marktheidenfeld mit dem Spessart vor der Haustüre aufgewachsen. Seit zwei Jahrzehnten organisiert sie mit anderen den Marktheidenfelder Kunstpreis.

    Fast vergessene Dinge auszugraben und Traditionen nachzuspüren, die für die Menschen vor Ort selbstverständlich sind, das macht Brigitte Hausner bei ihrer Arbeit besondere Freude.

    Für die BR-Sendung „Zwischen Spessart und Karwendel“ hat sie sich mancher Tradition derart an die Fersen geheftet, dass sie diese vielleicht sogar vor dem Vergessen bewahrt hat.

    Wallfahrergebäck wiederentdeckt

    In Heigenbrücken beispielsweise werden jetzt wieder „Platteklöß“ gemacht und in Schweinheim bei Aschaffenburg wurde das Wallfahrergebäck „Einbeinchen“ wiederentdeckt.

    „Dazu gehört auch das Glück, dass man die richtigen Leute trifft, wie beispielsweise die Frauen von Fatschenbrunn, die sich trauen, einen neu-kreierten ,Hutzelsauerbraten‘ auszuprobieren, wenn die Kamera dabei ist. Oder den Bäckersohn aus Schweinheim, der das alte Rezept seines Vaters wieder hervorkramt“, stellt Brigitte Hausner fest.

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