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    KARLSTADT

    Karlstadter Ferienspaß bei jedem Wetter

    Zwei Wochen lang haben sich die (noch) nicht verreisten Karlstadter Kinder im Ferienspaß amüsiert: im Schwimmbad, im Jugendzentrum und anderswo.

    Trotz schlechten Wetters wissen sich die Jungen und Mädchen vom Karlstadter Ferienspaß zu beschäftigen. Für den Sprung ins Wasser war es am Donnerstag zu kalt. „Stattdessen machen wir hier freies Spielen“, erklärt Jugendpfleger Tim Staate und zeigt auf die Wiese im Karlstadter Freibad.

    Einige spielen Karten auf Bierbänken, andere Volleyball und Federball. Vormittags verbringen die Ferienkinder ihre Zeit meist im Freibad. Je nach Wetter und Vorlieben der Kinder passt das junge Betreuer-Team die Programmpunkte an. „Wir richten uns nach den Kindern“, sagt Staate. „Es gibt zwar ein Rahmenprogramm, aber wir sind da relativ flexibel.“

    Am Donnerstag ging die Gruppe ins Mühlbacher Kino, um den Film „Einfach Unverbesserlich 3“ anzusehen. Außerdem standen schon eine Schatzsuche auf dem Programm, bei dem die Kinder Flummis suchten, die sie dann gegen ein Eis tauschen konnten. In der vergangenen Woche kam das „Spielmobil“ ins Karlstadter Freibad. Die geplante Wasserolympiade fiel dagegen aus. Staate merkte schnell: „Da hatten die Kids nicht so Lust drauf.“

    Erfahrenes Betreuerteam

    Gegen Mittag läuft die Ferienspaßgruppe in brav geordneten Zweierreihen Richtung Jugendzentrum, um dort zu essen. Nach der kleinen Pause wird dann je nach Laune und Wetter gemeinsam entschieden wie der Tag weitergeht. „Es bringt nichts den Kindern irgendwas aufzuzwingen“, erklärt Staate. Im Jugendzentrum Piranha in der Johann-Schöner-Straße gibt es einige Möglichkeiten. Zusammen mit den Betreuern kann gemalt und gebastelt werden. Auch der Tischkicker ist beliebt.

    Am Freitag hatte die Gruppe ihren letzten Tag gemeinsam. Nach einem Frühstück auf den Liegewiesen im Freibad ging es zurück ins Jugendzentrum. Mittags bastelten die Kinder gemeinsam mit Jugendpflegerin Sandra Prockl Instrumente. Danach stand die Verabschiedung auf dem Programm.

    Nun macht der Ferienspaß zwei Wochen Pause. Ab dem 28. August geht es dann wieder zwei Wochen weiter. „Bisher ist alles gut gelaufen, es war super angenehm“, findet Staate. Das lag auch am erfahrenen Betreuerteam: „Drei Betreuer haben schon mal mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet – die nehmen einem einiges ab“, lobt er das Team.

    Gute Bilanz

    Froh ist der Karlstadter Jugendpfleger auch, dass es in den zwei Wochen keine Verletzungen gab. „Gerade im Freibad passiert das schnell mal“, sagt Staate. Bei 20 bis 30 Kindern pro Tag ist es nicht selbstverständlich, dass alles ohne Blessuren abgeht. Deutlich höhere Teilnehmerzahlen seien auch nicht tragbar. Bei 40 Kindern liege die Obergrenze. „Mehr können wir mit der Betreueranzahl, den Räumlichkeiten und der Köchin nicht verantworten“, erklärt

    Einige Teilnehmer waren jeden Tag dabei, andere unregelmäßig. Das Piranha-Team ist flexibel: Die Eltern können ihre Kinder täglich bis 8.59 Uhr für den jeweils laufenden Tag online anmelden.

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