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    REMLINGEN / HOLZMÜHLE

    Als Bürgermeister in Roden und Ansbach Weichen gestellt

    Im Kreise seiner Familie und zahlreicher weiterer Gratulanten konnte Leo Behr den 95. Geburtstag feiern. Die Holzmühle im Aalbachtal ist der Alterssitz des Jubilars.

    95 Jahre ist Leo Behr, lange Bürgermeister in Roden-Ansbach, geworden. Seit vier Jahren lebt er mit Ehefrau Erna in der ... Foto: Ernst Pscheidl

    Im Kreise seiner Familie, Verwandten und zahlreicher weiterer Gratulanten konnte Leo Behr den 95. Geburtstag feiern. Die Holzmühle im Aalbachtal, bei Tochter Roswitha und Schwiegersohn Josef Förster, ist seit vier Jahren der Alterssitz des Ehepaares Leo und Erna Behr geworden.

    Zuvor waren Leo und Erna Behr in Ansbach, heute Gemeindeteil von Roden im Landkreis Main-Spessart beheimatet und dort in das dörfliche Leben integriert. Allein schon seine 24-jährige Tätigkeit als Bürgermeister zeigt die Verbundenheit des Jubilars zu seinem Heimatort und nach der Gemeindezusammenlegung auch zum Nachbarort Roden.

    Während seiner Amtszeit erfolgten der Bau des Hochbehälters, des Leichenhauses und nach der Zusammenlegung mit Roden wurden in Ansbach das Baugebiet „Nördlicher Abschluss“ und in Roden die Baugebiete „Südöstlich des Ortes“ und „Neunmorgen“ ausgewiesen. Ein besonderes Anliegen von Leo Behr war das Zusammenwachsen beider Ortsteile. Auch viele Ortsvereine unterstützte er mit seiner Mitgliedschaft.

    Drei Bürgermeister gratulieren

    Zu seinem Ehrentag würdigten der Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft Marktheidenfeld und Bürgermeister von Birkenfeld, Achim Müller, der Bürgermeister der Gemeinden Ansbach und Roden, Otto Dümig sowie Bürgermeister Klaus Elze aus Remlingen, zu der die Holzmühle gemeindlich gehört, die Verdienste von Leo Behr. Auch eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr Ansbach gratulierte ihrem Ehrenmitglied.

    Leo Behr wurde am 18. Mai 1922 in Ansbach geboren. Als Kind lebte er zehn Jahre in Niederbayern. 1933 kam er zurück nach Ansbach, besuchte die Landwirtschaftsschule in Würzburg und bewirtschaftete mit seinen Eltern ein landwirtschaftliches Anwesen. Die Landwirtschaft übergab er 1985 an seinen Sohn Gerhard. Inzwischen hat Enkel Philipp Behr den Hof übernommen.

    Im Dezember 1941 wurde Leo Behr zum Kriegsdienst eingezogen. Dieser führte ihn nach Rußland, Finnland und Norwegen bis hinauf an den Polarkreis. 1946 kam er aus französischer Gefangenschaft in die Heimat zurück.

    18 Enkel und sieben Urenkel

    Am 20. Mai 1946 heiratete Leo Behr seine Frau Erna, geb. Fischer. Sie konnte in der vergangenen Woche, am 10. Mai, ihren 94. Geburtstag feiern. Aus der Ehe gingen acht Kinder, sechs Buben und zwei Mädchen, hervor, wovon sechs Kinder noch leben. Die Familie zählt neben den Kindern und Schwiegerkindern noch 18 Enkel und sieben Urenkel.

    Wenn auch das Hören und Sehen nachgelassen haben – Leo Behr nimmt regen Anteil an der Umwelt. Er freute sich sehr über die Ehrungen anlässlich seines Geburtstages, die in gemütlicher Atmosphäre bei angenehmen Temperaturen in der Holzmühle im Aalbachtal stattfanden.

    ps

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