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    LOHR

    Kolpingfamilie Lohr feiert 160-jähriges Bestehen

    Nach dem Gottesdienst um 10 Uhr in St. Michael ist eine Gedenkfeier. Pfarrer Sven Johannsen wird über „Kolping heute und morgen – Chancen für die Zukunft“ sprechen.

    Die Kolpingfamilie Lohr begeht ihr 160-jähriges Bestehen am Dienstag, 15. August, um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in St. Michael. Anschließend ist eine Gedenkfeier. Pfarrer Sven Johannsen wird im Pfarrheim St. Michael den Vortrag „Kolping heute und morgen – Chancen für die Zukunft“ halten, kündigt Helmuth Rößlein, der Vorsitzende der Kolpingfamilie Lohr an.

    Die Gründung eines Katholischen Gesellenvereins erfolgte am Fest Mariä Himmelfahrt, 15. August 1857 in Lohr. Ältere Satzungen nennen als Zweck „Fortbildung und Unterhaltung der Gesellen Lohrs zur Anregung eines kräftigen, religiösen und bürgerlichen Sinnes und Lebens, um dadurch einen tüchtigen, ehrenwerten Meister- und Bürgerstand heranzubilden“.

    Im „Dritten Reich“ gliederten sich die Gesellenvereine um. Der Gesellenverein wurde die Kolpingfamilie Lohr nach dem Priester und Gründervater Adolph Kolping. An die Stelle der Theateraufführungen trat ab 1963 allmählich der Mopper-Elferrat. In den 54 Jahren seines Bestehens hat sich die äußerst erfolgreiche „Kolping-Faschings-Gesellschaft Lohrer Mopper“ entwickelt.

    Erstmals trat der neu gegründete Spielmannszug der Kolpingfamilie 1957 bei der 100-Jahrfeier in der Öffentlichkeit in Erscheinung. Seitdem hat sich die Optik des Zuges geändert sowie das musikalische Repertoire start erweitert und die Mitgliederzahl ständig vergrößert.

    Die Gruppe „55plus“ mit gemeinsamen Wanderungen und vielen Unternehmungen, die Frauengruppe mit hauptsächlich religiösen Themen, die Nikolausaktionen einer Mannschaft, ebenso wie der technische Service für die Konzerte in St. Michael und Unterstützung bei der Pflege der Valentinuskapelle sollen hier stellvertretend für weitere Aktionen genannt werden sein.

    Bearbeitet von Joachim Spies

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