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    Grabarbeiten im Gehweg sind kein Schildbürgerstreich

    Dass das Grundbuchamt beim Breitband doppelt versorgt sein muss, erfuhren die Stadträte unter ihrem Tagesordnungspunkt „Anfragen“.

    Mit einer Reihe Anfragen der Stadtrat endete die Stadtratssitzung am Montag:

    • Tiefe Löcher befänden sich im Ortsverbindungsweg Aschenroth–Schonderfeld, der mittlerweile tiefer als die Bankette liege, klagte Hubert Fröhlich. Da es sich um eine „Hochwasser-Bedarfsumleitung“ handle, seien eine Asphaltierung und eine Kostenbeteiligung des Landkreises zu überlegen.

    • Rosthaltig sei das Langenprozeltener Trinkwasser am vergangenen Wochenende wieder einmal gewesen, berichtete Helmut Aulbach („rote Dreckbrühe“). Bürgermeister Lippert meinte dazu, die Sindersbachquellen würden demnächst abgeschaltet, sodass auch Langenprozelten nur noch Schaippacher Tiefbrunnenwasser bekomme.

    • Einen Schildbürgerstreich vermutete Aulbach mit der aktuellen Kabelverlegung im Gehweg der Gemündener Bahnhofstraße, der erst vergangenes Jahr zuletzt aufgegraben war. Den Schildbürgerstreich verneinte Bürgermeister Lippert; das Grundbuchamt habe zur Auflage bekommen, beim Breitband doppelt versorgt zu sein, durch HAB-Net und die Telekom.

    • Nach „Kunst am Bau“ zur Fertigstellung der neuen Mainbrücke fragte Matthias Risser einmal mehr. Seines Wissens sei bei einem Bau solcher Größenordnung ein Prozent der Bausumme in Kunst zu investieren. Das gelte wohl nur beim Hochbau und nicht auch bei Brücken, meinte Jürgen Lippert; eine endgültige Antwort auf diese Frage aber habe er vom Staatlichen Bauamt noch nicht bekommen.

    • Das „riesige Reifenlager“ hinter dem dm-Markt sei nach Angaben des Landratsamts Main-Spessart zulässig, informierte Bausachbearbeiter Peter Interwies das Stadtratsmitglied Thomas Schmitt, „und es dürfen noch mehr Reifen hin“.

    • Für mehr Sicherheit am Gemündener Bahnhofsvorplatz sprach sich, wie vor ihm schon Bernd Rützel, jetzt auch Gerhard Köhler aus. Der Bürgermeister überraschte mit der Information, dass schon gehandelt worden sei: Tempo 30 als Höchstgeschwindigkeit ist angeordnet, und man werde mit den Plastikbarrieren vom provisorischen Kreisverkehr testweise Verengungen vornehmen, um ein Durchfahren/-rasen zu verhindern.

    • Das Anlein-Gebot für Hunde gelte auf den Radwegen, nicht aber daneben auf den Wiesen, bekam Jürgen Stich auf Nachfrage vom Bürgermeister bestätigt.

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