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    MAIN-SPESSART

    1,2 Millionen für Heizung und Lüftung

    Bis zum Umzug in den beschlossenen Neubau muss das Krankenhauses Lohr funktionieren. Deshalb sollen 1,2 Millionen Euro in die Wasseraufbereitung, Heizung- und Lüftungsanlagen investiert werden.

    Bis zum Umzug in den beschlossenen Neubau muss das Krankenhauses Lohr funktionieren. Deshalb hat der Werkausschuss des Klinikums die Ingenieurleistungen zur fachlichen Planung der Ertüchtigung von Wasseraufbereitung, Heizung- und Lüftungsanlagen einstimmig an das Planungsbüro EHSP aus Meiningen vergeben.

    Für die Ertüchtigung stehen als Kostenschätzung rund 1,2 Millionen Euro im Raum, wovon 204 000 Euro das Honorar für die Ingenieurleistungen sind. Nötig ist die Ertüchtigung, weil mache Anlagen schon seit über 25 Jahren in Betrieb sind. Teilweise sind keine Ersatzteile mehr lieferbar und vertragliche Bindungen auf garantierte Serviceleistungen ausgelaufen. Dazu kommen neue Vorschriften für Anlagenbau und Hygiene.

    Die im Ausschuss vorgestellte grobe Kostenschätzung sieht Erneuerung bei der Wärme- und der Kälteerzeugung vor. Genauso wie Heizkessel und -brenner haben auch Kompressoren nur eine begrenzte Gebrauchsdauer. Ob für die Heizung neue Kessel nötig oder neue Brenner ausreichend sind, wird sich erst noch zeigen. Größter Einzelposten ist mit fast 260 000 Euro die Ertüchtigung des Wärmeverteilnetzes. Hier steht die turnusmäßige Auswechslung der Umwälzpumpen an, was etwa alle sieben Jahre nötig wird. Die neuen Pumpen sollen auch Strom sparen.

    Weitere wichtige Bereiche sind neben der medizinischen Kältetechnik samt „Kältenetz“ die Feuerlöschanlagen, die Löschwasserversorgung und die Integration der Anlagen in die Gebäudeautomation. Die Investitionen in der Priorität eins summieren sich auf fast 809 000 Euro.

    Mit etwas geringere Priorität ist in der groben Kostenschätzung die Wasserversorgung und der Brandschutz inklusive Gebäudeautomation enthalten. Dafür sind rund 160 000 Euro veranschlagt.

    Den Kreisräten war vor allem wichtig, ob die Ertüchtigung im laufenden Krankenhausbetrieb erfolgen kann. Das sagte ein Vertreter des Ingenieurbüros zu. Solche Anlagen seien bei Krankenhäusern grundsätzlich ausfallsicher mit mehreren Kesseln oder Kompressoren ausgelegt. Nötigenfalls würden zudem vorübergehend mobile Anlagen eingesetzt.

    Die Ertüchtigung soll noch in diesem Jahr erfolgen. Die Förderfähigkeit wird mit der Regierung von Unterfranken geklärt. Von einer eventuelle Förderung muss bei Inbetriebnahme des Krankenhausneubaus der noch nicht abgeschriebene Teil zurückbezahlt werden.

    Für das Kreisseniorenzentrum Gemünden beschloss der Werkausschuss den Kauf von einer Spülmaschine der Firma Meiko Maschinenbau aus Offenburg als wirtschaftlichsten Anbieter für 59 500 Euro. Sie ersetzt die bisherige dampfbetriebene Spülmaschine. Der Werkausschuss hatte am 2. Februar beschlossen, dass mit dem Austausch der Heizungsanlage von Dampf- auf Elektrobetrieb umgestellt wird. Neben der Spülmaschine in der Küche betrifft das die Waschmaschine und drei Kochkessel.

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