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    NEUSTADT

    Priorin des Neustadter Klosters gestorben

    Wie erst jetzt bekannt wurde, ist Schwester Astrid Puke, Priorin des Dominikanerinnenklosters in Neustadt am Main, am Samstag, 30. Dezember 2017, im Alter von 77 Jahren gestorben.

    Astrid Puke Foto: Sr Marie-Luise Faupel OP

    Wie erst jetzt bekannt wurde, ist Schwester Astrid Puke, Priorin des Dominikanerinnenklosters in Neustadt am Main, am Samstag, 30. Dezember 2017, im Alter von 77 Jahren gestorben.

    Puke wurde 1940 in Glandorf in Niedersachsen geboren und wuchs zusammen mit zehn Geschwistern auf dem elterlichen Bauernhof in Schwege auf. Sie erlernte zunächst den Beruf der Kinderkrankenschwester. 1963 trat sie in die Kongregation der Dominikanerinnen der heiligen Katharina von Siena von Oakford/Natal ein. Nach ihrer ersten Profess wirkte sie im Marienkrankenhaus in Flörsheim und erwarb von 1984 bis 1986 das Diplom für Pflegedienstleitung. Ab 1987 bis 1993 war Puke Priorin in Dießen am Ammersee. In diese Zeit fielen der Neubau des Klosters und die Vorbereitungen zum Schulerweiterungsbau auf dem Klostergelände.

    1994 kehrte sie an das Marienkrankenhaus in Flörsheim zurück und war dort bis 2008 in der Pflegedienstleitung tätig. Von 2006 bis 2014 wirkte sie als Priorin in Flörsheim. In dieser Funktion organisierte sie den Umzug der Kommunität in ein kleineres Wohnhaus.

    Seit Sommer 2017 war Puke Priorin in Neustadt am Main. Sie habe mit all ihrer Kompetenz und Persönlichkeit die anstehenden Aufgaben innerhalb der Kommunität und der kleinen Gemeinschaft im Seniorenzentrum St. Martin in Lohr mit ihrer ruhigen Art und positiven Lebenseinstellung bewältigt, schreibt die Gemeinschaft.

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