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    KARLSTADT

    Krankenhaus: Regierung stärkt Landrat Schiebel den Rücken

    Die Regierung von Unterfranken sieht keinen Grund für ein aufsichtliches Einschreiten bezüglich der Krankenhauszentralisierung gegen Landrat Thomas Schiebel.

    Landrat Thomas Schiebel. Foto: LRA

    Die Regierung von Unterfranken sieht keinen Grund für ein aufsichtliches Einschreiten gegen Landrat Thomas Schiebel bezüglich der Zentralisierung der Krankenhäuser in Main-Spessart. Dies teilte Sprecher Johannes Hardenacke am Montag auf Anfrage dieser Redaktion mit. Michael Gentsch von der Bürgerinitiative Krankenhaus Karlstadt hatte im Februar die Aufsichtsbeschwerde eingereicht.

    Der Beschwerdeführer bezog sich auf den Kreistagsbeschluss vom Dezember 2015.

    Dieser habe laut Gentsch besagt, dass die Krankenhäuser in Marktheidenfeld und Karlstadt so lange weiterzubetreiben seien, bis das neue Zentralklinikum in Lohr seine Arbeit aufgenommen hat. Seit einigen Wochen zeichnet sich jedoch eine vorzeitige Schließung der Krankenhäuser Karlstadt und Marktheidenfeld ab und Abteilungen wie Chirugie und Notaufnahme werden bereits zum 1. April geschlossen.

    Laut Regierungssprecher hat der Landrat jedoch im Einklang mit dem Kreistagsbeschluss gehandelt. In diesem stünden keine Details für den zeitlichen Ablauf des Übergangs bis zum Jahr 2022.

    „Laut Beschluss war kein unveränderter Weiterbetrieb der Krankenhäuser in Karlstadt und Marktheidenfeld vorgesehen“, so Hardenacke. „Das hat der Kreistag auch mit seinem neuen Beschluss am 9. März bestätigt.“

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