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    LOHR

    Stellenabbau bei Rexroth: Kleine Fortschritte bei Verhandlungen

    Wie weit darf der Betriebsrat gehen in den Verhandlungen mit der Geschäftsleitung? Das soll in Abteilungsversammlungen ausgelotet werden, die parallel zu den Gesprächen stattfinden.

    250 Stellen sollen im Bosch Rexroth-Werk in Lohr am Main abgebaut werden. Foto: David Ebener (dpa)

    „Kleine Fortschritte“ vermeldet Thomas Nischalke, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender bei Bosch Rexroth, bei den Gesprächen zwischen der Geschäftsleitung und dem Betriebsrat zum geplanten Abbau von 250 Stellen bei dem Lohrer Unternehmen. Am Dienstag hat es ein weiteres Detailgespräch gegeben, bei dem es laut Unternehmenssprecherin Judith Mühlich wieder um Interessenausgleich und Sozialplan ging. Zwei weitere Gespräche sollen im Oktober folgen.

    Am Mittwoch führte der Betriebsrat die erste von drei Versammlungen mit betroffenen Abteilungen durch – am Mittwoch mit Mitarbeitern der Produktion. In den Abteilungsversammlungen soll laut Nischalke mit den betroffenen Bereichen ausgelotet werden, „wie weit wir als Betriebsrat mitgehen dürfen“ und wo die Grenzen seien. Weitere Mitarbeiterversammlungen folgen am Freitag und am Montag.

    Für die Abbauprogramme, das aktuelle heißt „Elara“, seien bei Bosch Rexroth Rückstellungen gebildet, bestätigt Mühlich. Zur Höhe der Rückstellungen möchte das Unternehmen nichts sagen.

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