• aktualisiert:

    MARKTHEIDENFELD

    Vier Anliegen an Minister Joachim Herrmann

    Bayerns Innenminister Joachim Herrmann machte während seines Wahlkampfs in Marktheidenfeld Station. Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder nutzte die Gunst der Stunde.

    Anlässlich seines Wahlkampfauftritts in Marktheidenfeld trug sich der bayerische Innenminister Joachim Herrmann im histo... Foto: Andreas Brachs

    Bayerns Innenminister Joachim Herrmann machte während seines Wahlkampfs am Mittwoch in Marktheidenfeld Station. Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder nutzte die Gunst der Stunde gleich zweifach. Sie lud den Minister ein, sich im barocken Franck-Haus ins Goldene Buch der Stadt einzutragen. Dabei brachte sie vier Anliegen vor. Schmidt-Neder bat darum, in die Schulen zu investieren, damit die ihre Aufgaben, Bildung und Integration, besser bewältigen könnten. Ebenfalls warb sie für mehr staatliche Investitionen in den sozialen Wohnungsbau. Die existierenden Förderprogramme seien für private Investoren nicht attraktiv genug. Außerdem brach die Bürgermeisterin eine Lanze für zukunftsfähige Verkehrskonzepte auf dem flachen Land. Eine gute Anbindung sei nötig, aber auch die Verlagerung von mehr Gütern auf die Schiene und aufs Wasser.

    Schließlich hofft Schmidt-Neder auf den Erhalt der alten Mainbrücke in ihrer denkmalgeschützten Form. Minister Herrmann versprach, sich mit allen Anliegen zu beschäftigen.

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!