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    HIMMELSTADT

    Briefmarken von allen deutschen Weinanbaugebieten

    Bis nach den Pfingstferien wird es im Glaspavillon am Philatelisten-Lehrpfad in Himmelstadt eine ganz ungewöhnliche Sonderausstellung geben.

    „Gute Tropfen aus Deutschen Landen – Briefmarken aller Anbaugebiete“ ist das Motto der gegenwärtigen Ausstellung am Glas... Foto: Günter Roth

    Bis nach den Pfingstferien wird es im Glaspavillon am Philatelisten-Lehrpfad in Himmelstadt eine ganz ungewöhnliche Sonderausstellung geben. Es werden Briefe und Postkarten mit Briefmarken von allen deutschen Weinanbaugebieten gezeigt.

    Zum zweiten Mal beteiligt sich die Gemeinde Himmelstadt mit seiner Ausstellung Weihnachtspostamt im alten Zollhaus und dem Philatelisten-Lehrpfad am Internationalen Museumstag. Unter dem Titel „Gute Tropfen aus Deutschen Landen – Briefmarken aller Anbaugebiete“. Organisator sind der Himmelstadter Arbeitskreis Tourismus und der Würzburger Verein für Briefmarkenkunde. Mit Hilfe der Philatelie sollen hier die Herkunft des Weinbaus in Deutschland, die Arbeit der Winzer sowie die 13 Anbaugebiete und die Bedeutung des Weins in unserer Kultur dargestellt werden.

    Die fünf Schautafeln, die mit der Sichtseite nach außen gestellt sind, zeigen aber mit ihren Posterzeugnissen, den Briefmarken und den örtlichen Sonderstempeln auch ein Stück deutscher Geschichte, da zum Beispiel die Porträts deutscher Reichs- oder Bundespräsidenten wie Friedrich Ebert, Paul von Hindenburg oder Gustav Heinemann zu sehen sind. Natürlich sind die Poststücke vor allem ein Zeugnis vom deutschen Wein mit Bildern, Sonderstempeln oder gar Briefmarken aus Kitzingen, Iphofen, Wertheim, Lauda oder aus dem badischen Land.

    Für Erich Hilpert vom Arbeitskreis Tourismus passt diese Präsentation sehr gut zum Philatelisten-Lehrpfad, der an am Glaspavillon beginnt. Er dankte besonders Peter Schlünzen vom Briefmarkenverein, der die Exponate sorgsam und fachkundig zusammengetragen habe.

    Himmelstadts Bürgermeister Gundram Gehrsitz bezeichnete die Ausstellung als tolle Ergänzung des Philatelistenlehrpfads. Sein Vorgänger im Amt, Altbürgermeister Harald Führer verwies auf den jetzt mehr als zehn Jahre alten Lehrpfad, der jährlich um eine Informationstafel erweitert werde.

    Ein weiterer Bezug zu Briefmarken und Postwesen besteht natürlich im benachbarten Weihnachtspostamt. Hier hat sich ganz besonders Rosemarie Schotte hervorgetan. Ohne diese Einrichtung würde es wohl auch die gegenwärtige Ausstellung nicht geben, sagte sie.

    Die Ausstellung ist nicht an Öffnungszeiten gebunden, die Exponate können jederzeit durch die Glasscheiben betrachtet werden.

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