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    Annemarie Proff in der Spitzengruppe

    Rekordbeteiligung und Spitzenplatz: Äußerst erfolgreich hat das Matthias-Grünewald-Gymnasium bei der Qualifikation zur 29. Internationalen Biologie-Olympiade im Iran abgeschnitten. Zehn Schülerinnen absolvierten die erste Runde. Annemarie Proff kam als beste unter die Top 5 in Baden-Württemberg.

    Das Bild zeigt die ausgezeichneten Nachwuchsbiologinnen des Matthias-Grünewald-Gymnasiums. Annemarie Proff (Zweite von r... Foto: Ulrich Feuerstein

    Rekordbeteiligung und Spitzenplatz: Äußerst erfolgreich hat das Matthias-Grünewald-Gymnasium bei der Qualifikation zur 29. Internationalen Biologie-Olympiade im Iran abgeschnitten. Zehn Schülerinnen absolvierten die erste Runde. Annemarie Proff kam als beste unter die Top 5 in Baden-Württemberg.

    Die Internationale Biologie-Olympiade (IBO) ist ein Wettbewerb, bei dem Schüler ihre Leistungen im Fachbereich Biologie miteinander messen, indem sie theoretische und experimentelle Aufgaben bearbeiten. Diese Wettbewerbe fördern die internationalen Beziehungen auf dem Gebiet der Schul-Biologie. Darüber hinaus ermöglichen sie einen Vergleich gewisser Aspekte des schulischen Wissens in den einzelnen Staaten. Die Internationale Biologie-Olympiade dient auch dazu, persönliche Beziehungen zwischen angehenden Naturwissenschaftlern verschiedener Länder zu knüpfen. Jeder Teilnehmerstaat entsendet eine Mannschaft, die aus maximal vier Schülern besteht. Deutschland beteiligt sich seit 1974 regelmäßig an diesem Wettbewerb.

    Das deutsche Auswahlverfahren wird vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften an der Universität Kiel veranstaltet und erstreckt sich über insgesamt vier Runden. In der ersten Runde mussten die Schüler theoretische Biologieaufgaben in Heimarbeit lösen. Diese Aufgaben sind von allen Runden die schwierigsten, können aber unter Einbeziehung verschiedenster Hilfsmittel bearbeitet werden.

    Annemarie Proff belegte landesweit einen hervorragenden fünften Platz. Ann-Kathrin Wörner, Emma Walter (beide Platz 51), Pia Hilgner (57), Johanna Werr (66), Nina Imhof (80), Kim Heilig (91), Leonie Schurr (94), Juliane Podlech (101) und Carima Feulner (102) schlugen sich ebenfalls ausgezeichnet. Das Gesamtergebnis ist bemerkenswert. Acht Schülerinnen des Matthias-Grünewald-Gymnasiums – so viele wie noch nie – zählen zu den Top 100-Nachwuchsbiologen in Baden-Württemberg.

    Der fünfte Platz berechtigt Annemarie Proff, an der zweiten Runde teilzunehmen. Dort gilt es, eine Klausur über unbekannte Inhalte zu bewältigen. Die Fragen gehen über die Themen des Lehrplans hinaus und kommen aus allen Bereichen der Biologie. Ganz knapp haben Ann-Kathrin Wörner und Emma Walter die zweite Runde verpasst. Am Ende fehlten nur 1,25 Punkte.

    Über den Erfolg der Schüler freuten sich Schulleiterin Martina Schlegl und Oberstudienrätin Kerstin Nique. Für Schlegl stellt die Teilnahme an einem solchen Wettbewerb die Möglichkeit dar, begabte Schüler besonders zu fördern. Nique hat zusammen mit Elvira Gernert die Nachwuchsbiologinnen betreut. „Alle zehn sind motivierte Schülerinnen, die in der Lage sind, sich selbstständig biologischen Problemlöseprozessen zu stellen“, erklärte Nique. In dem hervorragenden Abschneiden sah sie auch einen Beleg für die Qualität des naturwissenschaftlichen Unterrichts am Matthias-Grünewald-Gymnasium.

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