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    BAD MERGENTHEIM

    Therapien bei Multipler Sklerose

    Was passiert eigentlich bei Multipler Sklerose (MS) im Gehirn eines Menschen? Welche Veränderungen zeigen sich und wie wirken sich diese auf den Körper aus? Beim 8. MS-Tag am kommenden Samstag, 11. November, im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim macht ein virtuelles Gehirn diese Vorgänge anschaulich sichtbar. Von 10 bis 15 Uhr informieren Neurologen außerdem über neueste Entwicklungen bei den MS-Therapien und gehen laut einer Mitteilung auf die Wirkweise, die Chancen und Risiken dieser neuen Therapieansätze ein.

    Was passiert eigentlich bei Multipler Sklerose (MS) im Gehirn eines Menschen? Welche Veränderungen zeigen sich und wie wirken sich diese auf den Körper aus? Beim 8. MS-Tag am kommenden Samstag, 11. November, im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim macht ein virtuelles Gehirn diese Vorgänge anschaulich sichtbar. Von 10 bis 15 Uhr informieren Neurologen außerdem über neueste Entwicklungen bei den MS-Therapien und gehen laut einer Mitteilung auf die Wirkweise, die Chancen und Risiken dieser neuen Therapieansätze ein.

    Trotz intensiver Forschungstätigkeit ist MS bis heute nicht heilbar. In den vergangenen Jahren wurden allerdings verschiedene wirksame Therapien entwickelt, um das Fortschreiten der chronisch entzündlichen Krankheit des Zentralnervensystems einzudämmen und die Symptome zu behandeln. Der Chefarzt der Neurologie im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim Privatdozent Dr. Mathias Buttmann informiert beim MS-Tag über neue Möglichkeiten der Immuntherapie, welche Medikamente neu zugelassen wurden oder in Kürze zur Zulassung anstehen und für welche Patienten diese geeignet sind. Dr. Waldemar Kafke, Leiter der neurologischen Infusionsambulanz im Caritas-Krankenhaus, beschäftigt sich in seinem Vortrag mit der Frage, wie mögliche Risiken bei hochaktiven Therapien frühzeitig erkannt und eingedämmt werden können.

    Wie Betroffene mit den unsichtbaren, aber häufig belastenden Folgen der MS – etwa Blasenstörungen, Fatigue und Konzentrationsproblemen – umgehen können, erläutert Dr. Martin Meier, ein sehr MS-erfahrener Neurologe und Psychiater aus der Marianne-Strauß-Klinik.

    Auch in den Workshops erhalten die Besucher viele praktische Tipps und Unterstützung für den Alltag mit MS. Die Fachärzte für Neurologie aus dem Caritas-Krankenhaus und aus den Praxen der Region stehen außerdem in einer offenen Fragerunde für alle Fragen der Besucher bereit. Infostände von Selbsthilfegruppen, Pharmafirmen und Sanitätshäusern ergänzen den MS-Tag.

    Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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