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    Standpunkt: Ein guter Kompromiss ist das Ziel

    Aufgeheizte Stimmung herrschte beim Informationsabend über den Bildungscampus. Viele Eltern sind kritisch und hinterfragen die Planungen. Die Pläne wurden ausführlich vorgestellt.

    Aufgeheizte Stimmung herrschte beim Informationsabend über den Bildungscampus. Viele Eltern sind kritisch und hinterfragen die Planungen. Die Pläne wurden ausführlich vorgestellt.

    In anderen Kommunen entscheiden die Mandatsträger allein, wie die Zukunft der Bildung auszusehen hat. Von daher ist die Politik von Bürgermeister und Gemeinderat, die Eltern mitwirken zu lassen sehr löblich.

    Was aber nicht gehen wird, ist die Wünsche aller Eltern zu berücksichtigen. So wie kein Wohnhaus dem anderen gleicht, ist auch die Ansicht darüber, was einem Kind gut tut und wie stark es belastet werden darf, unterschiedlich. Alle Wünsche wird man nicht erfüllen können, aber einen guten Kompromiss zu finden, das ist das erklärte Ziel aller Beteiligten. Oberste Priorität hat das Wohl aller Kinder, sowohl aus Kindertagesstätte, wie auch aus der Schule. Dafür sollte man Vertrauen aufbringen und die Entscheidungsträger unterstützen und ihre Aufgabe erleichtern. Über den eigenen Tellerrand hinaus schauen hat noch nie geschadet und Egoismus bringt eine Gemeinschaft nie weiter. Insofern ist der Bildungscampus eine mutige, aber richtige Entscheidung.

    Kinder lernen übrigens leichter von Kindern. Das sollten sich Kritiker vor Augen führen und sich an ihre eigene Jugend erinnern.

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