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    GROßBARDORF

    Zuschüsse für das Großbardorfer Gemeindezentrum

    Die Planung für das Gemeindezentrum Großbardorf stand bei der Gemeinderatssitzung auf der Tagesordnung. Der Generalsanierung mit energetischer Sanierung steht nichts im Wege.

    Förderung aus zwei Programmen: Die Umwandlung der Turnhalle in ein modernes Gemeindezentrum in Großbardorf rückt näher. Foto: Vossenkaul

    Die Fortsetzung der Planung für das Gemeindezentrum Großbardorf stand bei der Gemeinderatssitzung am Montag zuerst auf der Tagesordnung. Dazu konnte Bürgermeister Josef Demar die VG-Geschäftsstellenleiterin Anke Bauer und Architekt Armin Röder begrüßen. Der Generalsanierung inklusive energetischer Sanierung steht nichts im Wege, war das Ergebnis der Besprechung.

    Wie mehrfach diskutiert, soll die jetzige Turnhalle in ein Gemeindezentrum umgebaut werden mit Nutzungsmöglichkeiten für Veranstaltungen, Feste und Sport. Über die gewünschte Einteilung der benötigten Service- und Umkleideräume sowie die sanitären Anlagen besteht schon überwiegend Einverständnis, Vereine können aber noch ihre Anregungen einbringen, erwähnte der Bürgermeister.

    Wie mitgeteilt wurde, kommt eine KIP-Förderung (Kommunales Investitionsprogramm) für die energetische Sanierung und eine EFRE-Förderung für das Schaffen eines Gemeindezentrums für die Dorfgemeinschaft in Frage. Günstig ist, dass die Frist für die Fertigstellung der jeweiligen Projekte auf Ende 2019 (vorher 2018) verlängert wurde. Das gibt den Bauherren mehr Luft, aber die Anträge müssen möglichst schnell gestellt werden. Auf Kosten von insgesamt 1,7 Mio. Euro wird die Gesamtmaßnahme geschätzt. Die Gemeinderäte beschlossen die Planung und das Antragsverfahren weiterzuführen.

    Keine Einwände hat der Gemeinderat zur geplanten Umgehungsstraße Sulzfeld und Kleinbardorf. Mit dem Straßenbauamt waren die Pläne schon besprochen worden, den Gemeinderäten lagen sie vor und wurden kurz diskutiert. Die geplante Trasse berührt das Gemeindegebiet nur geringfügig.

    Für ein Anwesen auf der Flur-Nummer 206 wird ein Zuschuss aus dem Innenentwicklungsförderprogramm gewährt. Wie der Bürgermeister mitteilte, sind die Voraussetzungen für eine Förderung erfüllt. Der bestehende Altbau wird saniert, die Fassaden von Scheune und Haus erneuert und es werden neue Fenster an der Frontseite eingebaut. Im Zuge der Erneuerung der Schulstraße soll eine E - Ladesäule aufgestellt werden, dazu lag ein Angebot des „Bayernwerks“ vor für den Bau und die Wartung. Die Gemeinde will das Angebot, dass dann auch in den entsprechenden Verzeichnissen und Apps erscheint, für Bürger und Besucher vorhalten. Die Gemeinderäte stimmten einem Vertrag zu, der erst einmal zwei Jahre umfasst.

    Eine Kanalverbesserung wegen Hochwassergefährdung wird an der Kreuzung Unterer Auhügel Ecke Auhügelstraße vorgenommen. Die Gemeinderäte folgten dem Vorschlag von Ingenieur Peter Gemmer, dort einen Abzweig mit zwei Schächten zu bauen. Bei Starkregen kam das Wasser wegen des Gefälles mit so viel Kraft in den Kanal, dass das Wasser aus dem anderen, einmündenden Kanal nicht mitgenommen wurde, sondern sich zurückstaute bis in die Keller hinein. Die Baumaßnahme kostet ungefähr 15 000 Euro.

    Eine Formsache, weil es keine Beanstandungen gab, waren die Feststellung des Ergebnisses der Haushaltswirtschaft 2016 und die Entlastung der Jahresrechnung 2016.

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