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    HOHENROTH

    Feuerwehr beim Löschen kaum gefordert

    Die Feuerwehr Hohenroth wurde im vergangenen Jahr zu acht Einsätzen gerufen, berichtete Kommandant Roland Straub bei der Jahreshauptversammlung im Bürgerhaus.

    Die Neuen bei der Jugendfeuerwehr: (von Links) Niklas Schwarzmann, Dino Straub, Pascal Weigand. Foto: Brigitte Chellouche

    Die Feuerwehr Hohenroth wurde im vergangenen Jahr zu acht Einsätzen gerufen, berichtete Kommandant Roland Straub bei der Jahreshauptversammlung im Bürgerhaus. Die meisten waren technische Hilfeleistungen oder Unwettereinsätze. Bei einem Brand in Burgwallbach war dann ein Löscheinsatz notwendig.

    In der Brandschutzwoche wurde Hohenroth wie bereits im Jahr zuvor nicht angefordert. Die Verkehrsregelung beim BayWa-Feldtag oblag den Floriansjüngern, den Kindergarten- und Schulkindern brachte man die Aufgaben der Feuerwehr näher und die üblichen Absperrungen bei kirchlichen und gemeindlichen Veranstaltungen wurden durchgeführt.

    Leistungsabzeichen

    Der Besuch der Übungen habe sehr zu wünschen übrig gelassen, monierte der Kommandant. Er wies gleichzeitig darauf hin, dass eine Prüfung zum Leistungsabzeichen in diesem Jahr angesetzt wird. Verschiedene Lehrgänge für Funk und Truppführer, Atemschutz und Maschinisten wurden absolviert und werden auch für dieses Jahr angeboten. Wichtig sei das Absolvieren eines Atemschutzlehrganges, betonte der Kommandant, sonst könnte man nicht immer eingesetzt werden.

    Zum neuen Feuerwehrhaus wusste Straub, dass der Umbau nach dem Auszug des Bauhofes in dessen neues Gebäude stattfinden wird. Voraussichtlich wird es Frühsommer des nächsten Jahres, sagte er.

    Sein Dank galt seinem Stellvertreter, dem Jugendwart und dem Bürgermeister mit Gemeinderat.

    Vier Neue bei der Jugendwehr

    Jugendwart Manuel Lippert berichtete erfreut über vier Neuzugänge. Niklas Schwarzmann, Dino Straub, Pascal Weigand und Laura Murr werden die Hohenröther Jugendfeuerwehr kräftig unterstützen. Zehn Mitglieder sind es insgesamt. Zweimal in der Woche treffen sie sich zu den Übungen, die immer recht gut besucht sind. Des Weiteren unternahm man eine Fahrt zum Kletterwald, man beteiligte sich am Jugendfeuerwehr-Pokal, der Wissenstest wurde mit Erfolg absolviert, und den Höhepunkt bildete der Berufsfeuerwehrtag, der gemeinsam mit der Leutershäuser Jugendfeuerwehr abgehalten wurde.

    „24 Stunden immer bereit für den Einsatz sein“, war das Thema. Lippert betonte die gute Zusammenarbeit mit den Jugendwarten aus Leutershausen und Windshausen und machte Werbung für die Feuerwehr. „Wir sind eine coole Truppe und freuen uns über jeden Neuzugang ab zwölf Jahre.“

    Über den Feuerwehrverein berichtete Vorsitzender Martin Schäfer. Die Feuerwehr Hohenroth hat derzeit 69 Mitglieder, davon sind 48 Aktive. An Aktivitäten zählte Schäfer die Maibaumaufstellung auf, einen Kameradschaftsabend, die Bewirtung der VG-Weihnachtsfeier und den Verkauf der Christbäume am Weihnachtsmarkt. Eine finanzielle Unterstützung erhielt die Jugendfeuerwehr für ihre Unternehmungen, informierte Schäfer.

    Termin-Kollision

    Die Planung für dieses Jahr sieht wieder die Maibaum-Aufstellung am 30. April und das Johannisfeuer am 17. Juni vor. An diesem Tag findet gleichzeitig das „Glaubensfest“ des katholischen Dekanats Bad Neustadt auf dem örtlichen Sportplatz statt, sagte Schäfer. Man versuche, eine Lösung zu finden.

    Grußworte sprachen Pfarrer Karl-Heinz Mergenthaler, der die Feuerwehr und deren Jugendarbeit sehr lobte und seinen Dank aussprach, und Bürgermeister Georg Straub, der sich ganz ähnlich äußerte. Zum Thema Feuerwehrhaus sagte er, dass nach dem Auszug des Bauhofes ins neue Gebäude der Umbau feuerwehrgerecht erfolgen werde. Er denke, dass im Juni des nächsten Jahres das große Einzugsfest gefeiert werden kann.

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