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    WOLLBACH

    Froh, dass es mit der Neugestaltung des Dorfplatzes los geht

    Gemeinderat Wollbach segnet den Bau von Stützmauern für das Projekt ab.

    Ganz schön gefährlich: Beide Gehwege zur Schule (links) sind derzeit durch Baustellen blockiert. Da müssen die Schulkind... Foto: Klaus-Dieter Hahn

    Über eine ganze Reihe von Bauanträgen hatte der Wollbacher Gemeinderat zu befinden. Einstimmig segnete das Gremium die Errichtung einer Rampenanlage mit Stützwänden ab. Die Baumaßnahme gehört zur Neugestaltung des Dorfplatzes, für die im Rahmen der Dorferneuerung die Teilnehmergemeinschaft Wollbach 2 als Bauherrin auftritt. Klar, dass die Bürgervertreter dem Antrag zustimmten, sind doch alle glücklich, dass es im kommenden Jahr endlich mit dem lang ersehnten Dorfplatz losgehen soll. Eine Baugenehmigung ist erforderlich, da dabei über drei Meter hohe Stützwände errichtet werden sollen.

    Keine gemeindlichen Bedenken stehen auch dem geplanten Abbruch des Wohnhausanbaues und des ehemaligen Stalls auf dem Anwesen von Tobias und Anne Johannes in der Neustädter Straße entgegen. Das Ehepaar will an gleicher Stelle ein neues Wohnhaus errichten, was der Gemeinderat gut hieß. Gegen den vorgesehenen Anbau an das frühere Balling-Haus in der Hauptstraße durch Thomas Kibelka gab es ebenfalls keine Einwendungen.

    Die Scheune muss weg

    Im zweiten Erschließungsabschnitt des Baugebietes „Südlich der Unslebener Straße“ soll die Scheune des ehemaligen Aussiedlerhofes Seufert abgerissen werden. Bürgermeister Thomas Bruckmüller hat Kostenangebote für Abbruch und Entsorgung der Scheune eingeholt. Vor einer endgültigen Auftragsvergabe wird das Ortsoberhaupt noch ein weiteres Kostenangebot einholen. Einen wesentlichen Kostenpunkt bildet dabei die Entsorgung des asbesthaltigen Dachmaterials. Bürgermeister Thomas Bruckmüller wurde ermächtigt, den Auftrag an das Unternehmen mit dem kostengünstigsten Komplettangebot zu vergeben.

    Akku oder Benzin?

    Steigt die Gemeinde künftig bei ihrer Geräte- und Werkzeug-Ausstattung auf Akku-Technik um oder bleibt es vorläufig bei Benzin-Gerätschaften für die Bauhof-Mitarbeiter? Auslöser für die Diskussion war die alte Motorsense, die nun im Bauhof ersetzt werden muss. Während einige Bürgervertreter noch bezweifelten, dass Akku-Geräte bereits ausgereift seien, waren andere wiederum der Ansicht, dass es Zeit wäre, auf Elektroantrieb auch im Interesse der Gesundheit der Bauhof-Mitarbeiter umzusteigen. Endgültig wollte man sich aber noch nicht festlegen. Im Frühjahr soll zunächst mal ein Testlauf durchgeführt werden.

    Keine Festlegung beim Thema Nationalpark

    Zum Thema „Nationalpark“ fragte das Ortsoberhaupt im Gremium nach, ob man sich seitens der Gemeinde Wollbach pro oder contra positionieren sollte. Doch er, wie auch die Gemeinderatsmitglieder sahen keine Veranlassung, sich klar für die eine oder andere Seite auszusprechen. „Das ist handwerklich schlecht gemacht“, wurde allerdings die Art und Weise des Herangehens an die Thematik durch die Bayerische Staatsregierung kritisiert.

    Ärgernis: Telekom-Baustelle

    Ein Ärgernis und eine Gefahrenstelle stellt die Baustelle der Telekom unmittelbar vor der Grundschule dar. Dort sollen Glasfaserkabel eingebaut werden. Doch die Arbeiten ziehen sich in die Länge. Seit Oktober sind beide Gehwege teilweise nicht zugänglich. Die Kinder sind deshalb gezwungen, auf ihrem Schulweg auf der Kreisstraße zu laufen. „Unmöglich! Das ist sehr gefährlich!“, schimpfen Anwohner und Bürger. Bürgermeister Thomas Bruckmüller soll bei der Telekom nachhaken und auf einen raschen Abschluss der Arbeiten drängen.

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