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    FRANKENHEIM

    Zackige Gardetänze und das Rhöner Tierleben

    Der 15. Hollerboller-Fasching war wieder ein großer närrischer Erfolg.

    Nun ist er wieder da, der organisierte Frohsinn in der Frankenheimer Rhönhalle. Die „Frankemer Hollerboller“ machten den Auftakt mit einem vollen Programm mit Tanz, Sketchen und Gesang. Natürlich durfte da die Hollerboller Fosenocht Hymne nicht fehlen, die das Publikum mittlerweile perfekt beherrscht. Wegen der kurzen Session gibt es heuer nur zwei Büttenabende der Hollerboller, beide komplett ausverkauft.

    Für beste Stimmung sorgte bereits der blau-weiße Einzug, mit den drei Garden und dem Elferrat. Präsident Herbert Fellerstein, der durch das Programm führte, freute sich, dass es nun endlich wieder soweit war und die Hollerboller-Akteure aller Altersstufen ihr Können zeigen durften.

    Hingucker

    Ein Hingucker gleich die Kleine Garde mit einem zackigen Gardetanz. Die Jugend ist das Potenzial der Hollerboller, das wurde Präsident Fellenstein nicht müde zu betonen. Und so ging es gleich nahtlos mit der Purzzelgarde und 99 Luftballons weiter. Die Mädchen und Buben tanzten zum ersten Mal. Aus Schönau begrüßten die Hollerboller Tanzmariechen Melina Wappes, die auch schon mehrfach in Frankenheim zu Gast war. Zu späterer Stunde hatten die mittlere und große Garde ihren Auftritt.

    In der Hollerboller-Schule, da lernt man was fürs Leben, das zeigte erste Sketch des Abends. Es ging um das Tierleben in der Rhön, da gibt es Skihasen und Pistenraupen, die sich von Skifahrern ernähren, und in der Faschingszeit den Gaudiwurm und die Luftschlangen, die fressen nur Konfetti und Bonbons. Doch auch der hohen Mathematik widmeten sich die Hollerboller-Schüler und der Fremdsprache „Wäfeterisch“ (Wegfurterisch).

    Wieder dabei

    Nach zwei Jahren Pause stand Chantal-Jaqueline (Isabell Zimmer) wieder auf der Bühne. Diesmal mit einer Werbeverkaufsveranstaltung für den Bitterfelder Kräuterlikör, der durch einen unbeschreiblich penetranten und ekligen Geschmack besticht. Aber er ist Laktose- und Glutenfrei, vegan und vegetarisch – also jeder kann ihn trinken.

    Abenteuerlich wurde es mit König Arthus und seinen Rittern, auf der Suche nach dem Heiligen Gral. Da musste das Killerkaninchen besiegt und die schöne Prinzessin im Gasthaus Osterburg gefunden wurde. Der hohen Politik widmete sich Jürgen Nimec. Die Parteien und ihre Machenschaften rund um die Wahl waren sein Thema. Nach dem Ausflug Welt der Politik wurde es auf der Hollerbollerbühne musikalisch. Im Musikantenstadel waren Stars wie Margot und Maria Helwig, Marianne und Michael, Andrea Berg, Heino, Hansi Hinterser und Helene Fischer.

    Die Welt des Ballets

    Vom Musikantenstadel ging es in die Welt des Ballettes. Zur Musik von Schwanensee erzählt Dirk Franzke von seinen Erlebnissen bei dem Ballettkurs in der Volkshochschule – als einziger Mann der eigentlich einen Selbstverteidigungskurs für Männer belegen wollte.

    Nach der Pause hatten die Frankenheimer „Ladykracher“ ihren großen Auftritt. Sie hatten das Thema „Auto“ ausgewählt. Zu den passenden Songs gab es Szenen an der Tankstelle und Werkstatt. Weiter ging es mit einem modernen Märchen. Die Märchenwald AG bearbeitete die Beschwerden von den Zwergen, Dornröschen und dem Froschkönig, doch da die Chefin total im Stress steckte, erzählt sie ihren Kindern das moderne Märchen von Rotbärtchen und dem bösen Wolf. Wie gewohnt glänzte die Gruppe „Hoffnung“ in ihrem Sketch, in dem kein Thema sicher war.

    Mit einer tollen Lichtshow ging es um den Kampf zwischen Licht und Schatten, Gut und Böse. Dieser Showtanz vereinte mehrere Gruppen miteinander, Jungs und Mädchen tanzten mit- und gegeneinander.

    Schlusspunkt der Männer

    Den grandiosen Schlusspunkt setzte das Männerballett zu Musik aus den 20ern. Charleston tanzten sie, Gangster und Gangsterbraut waren dabei, Schüsse fielen und später auch die Hüllen. Ein flotter Tanz mit dem das legendäre Männerballett begeisterte.

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