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    WALDBERG

    Klares Votum für Roland Bühner

    Das Dorfzentrum war voll, als Roland Bühner zum Bürgermeisterkandidat für den Christlichen Wählerblock Waldberg nominiert wurde.

    Roland Bühner (Zweiter von links), Bürgermeisterkandidat des Christlichen Wählerblocks Waldberg, mit Unterstützern – Gem... Foto: M. Eckert

    Nur einen Tag nach der Entscheidung beim CSU-Ortsverband Sandberg weder Sonja Reubelt noch Roland Bühner als eigene Kandidaten in das Rennen um das Bürgermeisteramt in Sandberg zu schicken, fand die Nominierungsversammlung des Christlichen Wählerblocks Waldberg statt.

    Roland Bühner, der sich bereits 2014 als Kandidat des Christlichen Wählerblocks um das Bürgermeisteramt bewarb, konnte sich über ein volles Dorfzentrum freuen. Von 67 Anwesenden konnte er 65 Stimmen auf sich vereinen. „Ich danke für das klare und eindeutige Votum. Mein Ziel ist bei dieser Wahl 50plus. Diesmal werde ich das Bürgermeisteramt erringen“, sagte er.

    Zuvor hatte er sich mit seinen Überlegungen zur Wahl 2017 den Bürgern vorgestellt. Der 47-Jährige wuchs in Waldberg auf, nach dem Realschulabschluss absolvierte er eine Ausbildung zum Katastertechniker beim Vermessungsamt in Bad Neustadt. In diesem Beruf ist er heute noch tätig.

    Sich selbst bezeichnete er als „seit jeher politisch engagierten Menschen“. Seit 2008 ist er als Vertreter des Christlichen Wählerblocks Waldberg im Gemeinderat. Seit Ende Mai 2016 vertritt er den erkrankten und mittlerweile zurückgetretenen Bürgermeister Joachim Bühner.

    „Mit meiner ruhigen, besonnenen und ausgeglichenen Art, meiner Bürgernähe und Kompetenz möchte ich Begonnenes vollenden, Neues anpacken, und mit Visionen und Zielen die kontinuierliche Weiterentwicklung der Gemeinde Sandberg vorantreiben“, erläuterte er seine Beweggründe für eine erneute Kandidatur.

    „Den Schritt als Bürgermeisterkandidat anzutreten, habe ich mir 2014 wie auch heute sehr gut überlegt. Dieser Entschluss ist in den letzten Monaten bei mir noch intensiver gewachsen und hat sich gefestigt.“ Über den Arbeitsumfang und den Aufgabenbereich habe er sich in den vergangenen Monaten ein Bild machen können. Auch sei es ihm aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit und seines Beamtenstatus möglich, eine zeitliche Freistellung zu bekommen, um die nötigen Freiräume für das Bürgermeisteramt zu haben.

    „Ich möchte Bürgermeister für alle sein und Bürger an Entscheidungen beteiligen“
    Roland Bühners Vision für das Bürgermeisteramt

    „Seitdem ich in Vertretung die Amtsgeschäfte übernommen habe, habe ich bewiesen, dass ich dem Amt gewachsen bin. Ich habe die Gemeinde in dieser kurzen Zeit weiterentwickelt und Projekte angepackt beziehungsweise vollendet“.

    Er bezog sich auf die Spielplatzsanierung, die Sanierung des Feuerwehrgerätehauses in Sandberg, den Neubau des Feuerwehrgerätes in Schmalwasser, den Breitbandausbau, die Kanalproblematik in Langenleiten, die Staatsstraßensanierung zwischen Waldberg und Sandberg sowie Sandberg und Schmalwasser mit der möglichen Verlegung am Kapellchen, den Erhalt der Mittagsbetreuung an der Sandberger Grundschule, die Verhandlungen zum Verbleib der Montessorischule in Sandberg und die Unterstützung des Gastronomie- und Freizeitnetzwerkes.

    Beruflich wie privat habe er große Flexibilität gezeigt. Bühner betonte: „Ich kann den Job.“ Er verwies auf das Netzwerk, das er mittlerweile in der Politik habe aufbauen können und sprach von zukunftsweisenden Entscheidungen, die er in enger Abstimmung mit der Bevölkerung fällen möchte. „Ich möchte Bürgermeister für alle sein, der die Bürger mit in die Verantwortung nimmt und an den Entscheidungsprozessen beteiligt.“ Die Mitbürger möchte er wieder mehr für die Kommunalpolitik, für das Allgemeinwohl, für das Miteinander begeistern. „Ich möchte das Vereinsleben, das Ehrenamt stärken und fördern.“

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