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    SCHWEINFURT

    700 Paddler kämpfen beim Rotarian Rowdy River Raft Race

    Auch wenn die Freude noch so groß ist: Wer in den Main springt, muss seine Träume begraben. Die Regeln sind hart beim Schlauchboot-Rennen.

    Was für ein spannendes Finish. Das Team Subbah Kuhle Frang'n (SKF) liegt weit vorne, da schieben sich die Jungs in Grün, die Bocksbeutel Allstars, angefeuert von ihren Fans nach vorne. Sie schaffen es, holen sich Platz zwei.

    Disqualifiziert nach Sprung in den Main

    Und dann springen bis auf zwei Teammitglieder alle Bocksbeutel Allstars vom Schlauchboot ins Wasser. Aus der Traum. Disqualifikation.

    Deswegen sind jetzt Green Generation zweite, Platz drei geht an die Ixmal Seals. Und die Jungs in Grün trösten sich mit einem: „Schön war's trotzdem.“


     700 Paddler am Start

    Wie immer ist das Schlauchboot-Rennen (gut 700 Paddler waren dabei) an der Gutermannpromenade eine große Gaudi, die mit gehörigem Ernst betrieben wird. Teamgeist, Koordination und Muskeln sind gefragt. Die Teams brauchen Anfeuerung, Zuspruch vor der nächsten Runde und ein bisschen Fachsimpeln über die Technik der anderen.

    Die Zuschauer, Ursel Gassmann-Dibal, Präsidentin des ausrichtenden Rotary-Clubs Schweinfurt-Petersstirn, spricht von 7500 Gästen, haben Spaß daran, mit einer Bratwurst in der Hand zuzuschauen, wie sich andere abstrampeln oder sich mehr oder minder geschickt anstellen bei der Water Challenge, so was wie Fischerstechen, organisiert vom Schaeffler-Nachwuchs. Akrobatisch und sehr, sehr schnell vorbei.


    Rahmenprogramm mit Bull-Riding

    Es gibt auch einiges zum Ausprobieren und Herumwirbeln: Bull-Riding zum Beispiel. Oder die Möglichkeit, bei der Bundeswehr, sehr höflich angeleitet,Klimmzüge zu machen. Während die Rennleitung noch klärt, was mit den Bocksbeutel Allstars nach ihrem Sprung in den Main passiert, machen die Injoy-Wildwasser-Amazonen schon mal Sekt auf. Ihr Motto: „So sehen Sieger aus.“ Platz zwei geht bei den Damen an Glöckle, Platz drei an Riedel. Ins Wasser ist übrigens keine gesprungen. Auch wird gemunkelt, dass die Damen-Teams das mit dem Trainiren ernster nehmen.

    Zum Spaß-Faktor gehören aber noch die Amphicars, die, wie sie so durch den Main pflügen, einen Hauch James-Bond-Feeling verbreiten. Und da sind dann noch die Verkleidungen. Platz eins geht an die fröhlichen Wischer von Amthor, gefolgt von den Brillenschlangen (Die Brille) und dem Raumschiff-Rathenau.
     

    Wo Rotary drauf steht, ist auch Benefiz drin: Der Reinerlös der Rennen, bisher 125 000 Euro, geht an Sozialprojekte in und um Schweinfurt.

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