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    SCHWEBHEIM

    Klare Regeln für den Friedhof

    Einstimmig billigte der Gemeinderat Änderungen in der Satzung über das gemeindliche Friedhofs- und Bestattungswesen in der Gemeinde.

    Einstimmig billigte der Gemeinderat Änderungen in der Satzung über das gemeindliche Friedhofs- und Bestattungswesen in der Gemeinde.

    Betroffen sind unter anderem die Vorgaben zur Leichenüberführung, sowie die Größe der Grabmale und der Unterhalt der Gräber. An den Urnengräbern der Urnenwelle sind keine Pflanzflächen vorhanden. Hier dürfen Grabschmuck, Lichter und kleiner Blumenschmuck in Schalen nur mit maximal 20 Zentimeter Durchmesser auf die Pflastersteineinfassung gestellt werden. Die Befestigung von Grabschmuck an der Einfassung ist nicht erlaubt. Blumenschmuck anlässlich der Beerdigung muss nach 14 Tagen entfernt werden. Im Friedgarten dürfen keine Blumenvasen und Pflasterschalen abgestellt werden. Hierfür besteht die Möglichkeit auf dem angrenzenden gepflasterten Bereich. Unzulässig ist das Pflanzen von Bäumen oder großwüchsigen Sträuchern.

    Die Urnen dürfen nur noch aus kompostierfähigem Material bestehen. Ausnahmen sollen nach Ermessen der Verwaltung im Einzelfall lediglich bei Überführungen und Umbettungen möglich sein.

    Die Bau-und Gestaltungsarbeiten an der neuen Urnenmauer sind bis auf wenige gärtnerische Arbeiten abgeschlossen, aber laut Gemeinderatsbeschluss sollen die ersten Bestattungen an der neuen Urnenmauer nur am östlichen Teil der vom Haupteingang gesehen ersten „Urnenwelle“ erfolgen. Dadurch soll der neu eingesäte Rasen gut anwachsen und es sollen die Ansprüche der Gemeinde gegenüber der mit Bau und Bepflanzung an der Mauer beauftragten Firma zumindest für den restlichen Bereich erhalten bleiben.

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