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    SCHWEINFURT

    Neues Gemälde für Kunsthalle

    Die Stadt Schweinfurt bekam von der Sparkasse Schweinfurt das Kunstwerk „Show me your will“ (2014) von Jürgen Wolf geschenkt.

    Bei der Schenkung von links: Adolf Lutz, Kurator der Sparkassengalerie; Jürgen Wolf, Künstler; Sorya Lippert, Bürgermeis... Foto: Christ, Stadt Schweinfurt

    Die Stadt Schweinfurt bekam von der Sparkasse Schweinfurt das Kunstwerk „Show me your will“ (2014) von Jürgen Wolf geschenkt. Es hängt nun in den „Wegmarken“, der Dauerpräsentation deutscher Kunst nach 1945. In dieser Sektion werden Gemälde, Skulpturen und Installationen gezeigt, die einerseits lokale und regionales Kunstschaffen repräsentieren und andererseits nationale oder internationale Kunst reflektieren, heißt es in einer Pressemitteilung.

    Der 1958 in Schweinfurt geborene Künstler Jürgen Wolf gelangte erst auf Umwegen zur Bildenden Kunst, denn er studierte von 1977 bis 1984 Katholische Theologie in Würzburg und Wien. Seine Diplomarbeit schrieb er über den Maler Robert Höfling.

    Es folgte 1985 ein Studienaufenthalt bei dem Maler Polykarp Uehlein in Tansania und bis 1988 das Studium der Kunstgeschichte und Kunst in Frankfurt. Der Künstler erhielt 1992 das Stipendium der Bemis Foundation in Omaha/Nebraska, im gleichen Jahr den Kunst-Preis der Anker Bank für Kölner Künstler. 1994 folgten Gastvorlesungen an der Universität von Reno. Seit 1990 lebt und arbeitet Jürgen Wolf in Köln. Wolf gestaltete das Altarbild und ein Kirchenfenster von St. Hedwig in Würzburg.

    In seiner Heimatstadt hat Jürgen Wolf bereits mehrfach durch ungewöhnliche Kunstaktionen auf sich aufmerksam gemacht hat, heißt es weiter. So zum Beispiel zur 1200-Jahr-Feier 1991, als er in einer dreistündigen Video-Performance mit der Aussage „Nur der Schönheit von Schweinfurt weihe ich mein Leben“ diese besondere emotionale Beziehung mit einem ironischen Augenzwinkern hinterfragte.

    Jürgen Wolfs Arbeiten scheinen laut Pressemitteilung von der amerikanischen Pop Art-Bewegung inspiriert. Mit Pop Art verbinde ihn vor allem der Themenkreis: die Welt der Comics, Werbeanzeigen und Schlagzeilen, strahlenden Stars oder die Modell-Wohnung. Auch der Versuch, Reales – Menschen und Gegenstände – in irrealen Zusammenhang zu bringen und somit zu ironisieren und zu persiflieren. Die Werke erinnern an Künstler der neuen Sachlichkeit, wie sie etwa in der Kunsthalle Schweinfurt zu sehen sind.

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